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Nun ist es schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich auf meinem Blog etwas geschrieben habe. Aber es hat sich bei mir auch einiges getan. Aber dazu später mehr. Heute mal ein Thema, was ich bisher noch gar nicht angefaßt habe. Durch meinen Sohn bin vor einiger Zeit darauf aufmerksam geworden – Malen mit Licht. Sicher, des kennen schon viele, aber einige halt auch noch nicht.

Am besten erst mal das folgende Video von Marko 93 anschalten, wegen der coolen Musizi, und dann unten weiterlesen.

Wie geht das nun? Eigentlich ganz einfach, wer sich mit der Fotografie etwas auskennt. Stichwort Langzeitbelichtung. Ganz wichtig ist die Verwendung eines Statives. Bei Belichtungszeiten oberhalb von 30 Sekunden sollte erstens die Kamera natürlich einen festen Standpunkt haben und zweitens, wer selber mit Licht malen will, kann dabei die Kamera nicht auch noch halten. Womit wird nun gemalt? Im Prinzip mit fast jeder Lichtquelle, Laserpointer, Taschenlampe, LED-Lämpchen usw. Wenn man dazu auch noch verschiedene Farben einsetzt, können ganz skurile Kunstwerke dabei herauskommen.
Noch interessanter wird die ganze geschichte mit mehreren Personen und dazu auch noch wenn, viele Bilder später in einem Videoprogramm zusammengesetzt werden und dabei ein Film entsteht.
Also, einfach mal probieren – ist eine lustige Geschichte, die auch Spaß macht. Noch wird es zeitig dunkel und das Wetter ist ja auch nicht das Dollste, um schöne Postkartenbilder zu machen. In dunklen Räumen funktioniert das auch.

In drei Wochen ist es mal wieder soweit – es geht auf eine Fotoreise (incl. Urlaub). Und da heißt es mal wieder, sich Gedanken zu machen über die mitzunehmende Fotoausrüstung. Ich weiß im Groben und Ganzen etwa was mich erwarten wird und ich weiß, was ich fototografieren möchte. Aber bei einer ca. 4000 km langen Reise durch den Westen der USA werden mit Sicherheit unvorhersehbare Sachen passieren. Kurzum es muss fast alles mit. Für die Flugreise werde ich meinen großen Fotorucksack packen. Dieser wird dann so aussehen.

369 480x640 Fotorucksack in

Zwei Bodys (5DMKII und als Ersatz die 5D), drei Zommobjektive (16-35mm, 24-105mm und 100-400mm) sowie zwei Festbrennweiten (50mm und 85mm). Zu allen Objektiven natürlich die entsprechenden Streulichtblenden oder wie man sie auch immer nennt (Sonnenblende, Gegenlichtblenden usw.). Ohne diese fotografiere ich nie. Weiterhin müssen auf jeden Fall die Filter mit (Polfilter, Grauverlauffilter, Graufilter) und das Blitzlicht, sowie Fernauslöser und ganz wichtig das Stativ. Den 1,4 und 2,0 Kenko-Konverter werde ich auch einstecken.

Ist das nicht ein bißchen schwer? Ja – ca. 17 Kilo. Aber den großen Rucksack werde ich nicht ständig mit mir rumschleppen, dafür muss ein Kleiner herhalten oder die Fototasche, welche auch noch mit müssen.

Was ist noch wichtig? Jede Menge Speicher. Bei den beiden Vollformatkameras kommen eine ganze Menge Daten zusammen. Wenn dann der Speicher nicht ausreicht und man steht gerade in der Pampa dann hilft nur noch löschen oder nicht mehr fotografieren. Beides sehr schlechte Kompromisse. Für die schnelle Datensicherung werde ich einen Imagetank mit nehmen, der hat 250 GByte und natürlich den Laptop. Weiterhin werde ich auch noch einige DVDs mitnehmen, auf denen auch noch eine Datensicherung gemacht wird. Nichts ist schlimmer, als schöne Fotos “im Sack” zu haben, und dann feststellen zu müssen, dass durch fehlende Sicherungen diese im Nirvana verschwunden sind.

Akkus und Netzteile! Alle elektronischen Geräte benötigen ihren Saft um arbeiten zu können. Also genug mitnehmen, für alles. Und natürlich auch die Netzteile, um diese zu laden. In den Staaten sind andere Stromanschlüsse, also gehören auch Adapter dazu. Nun werde ich aber nicht 5 Adapter mitnehmen sondern nur zwei und einen deutschen Mehrfachverteiler. Ich hasse diesen ganzen verschiedenen Netzteile und den ganzen Kabelsalat. (USB-Kabel nicht vergessen).

Was noch? Achja – der GPS-Tagger oder Geo-Logger. So kann man sich bei so einer langen Reise einige Schreiberei sparen. Der Geologger scheibt die Positionen mit und diese können dann ganz einfach mittels Software den Bildern zugeordnet werden. Dann noch Putztücher für die Linsen bzw. Blasebalg und Pinsel für die Sensoren.

Das war erst einmal der Inhalt der Fototasche(n) bzw. Rucksack. Bekleidung für alle möglichen Wettersituationen kommt natürlich auch nch dazu.

Ich gebe zu, das ist schon eine ganze Menge. Was nehmt Ihr mit auf eine Fotoreise und was darf bei Euch gar nicht fehlen – außer Kamera? Ich freue mich wie immer auf Eure Antworten.