Artikel-Schlagworte: „Ventura“

Tag 13 (Highway No 1 von San Francisco nach Ventura)

An einer der letzten Tage unseres Urlaubs steht nun die California State Route 1 auf dem Program – eine der schönsten Straßen Amerikas, entlang der Pazifikküste. Und es macht wirklich spaß auf dieser Strecke zu cruisen. Entgegen der vielen anderen Straßen, Freeways und Highways, auf denen wir unterwegs waren, gibt es hier keine ewig langen geraden Strecken. Der Pacific Coast Highway (auch so wird der Highway 1 genannt) führt immer entlang der Küstenlinie, immer mit Blick auf das Meer rechts und Gebirge links.

424 320x240 Hwy-1-3 in

Überall findet man View Points und an jedem Einzelenen möchte man am liebsten anhalten, aussteigen, fotografieren oder einfach mal nur die Seele baumeln lassen.

422 320x240 Hwy-1-1 in

Etwa 150 km südlich von San Francisco befindet sich der sogenannte 17-Mile Drive in der Nähe von Monterey. Dies ist eine private Straße (Maut US$ 9,50) mit insgesamt 21 View Points. Kann man entlang fahren – muss man aber nicht (“muss” im dem Sinne, dass man auch auf dem Hwy 1 daran vorbei fahren kann). Wir sind aber rechts weg und die Strecke abgefahren. Sie führt durch ein riesen großes privates Gelände mit vielen Villen und Häusern – und jede hat Ausblick auf den Ozean. Ein interessanter Punkt war die älteste einsame Zypresse, welche seit jahrzenten direkt auf einem Felsen am Meer steht und bis jetzt jedem Wetter Stand gehalten hat.

423 320x240 Hwy-1-2 in

Wieder zurück auf dem Highway, ging es weiter entlang der Küstenlinie. Oft haben wir angehalten, Pause gemacht, die Wellen beobachtet und an die vergangenen wunderschönen Tage gedacht, bald geht es ja leider wieder zurück nach Hause.

425 320x240 Hwy-1-4 in

Weiter auf unserem Weg besuchten wir noch die dänische Hauptstadt Amerikas (Cachuma Village). Ein wunderschönes kleines Dorf im dänischen Baustil. Die ersten Einwohner kamen aus Dänemark und bauten ihre Häuser so wie zu Hause in der Heimat. Zum Glück wurde dieser Stil beibehalten und so hat der Ort seinen Charme bis in die heutige Zeit beibehalten.

427 320x240 Hwy-1-6 in

Kurz vor Santa Barbara hatten wir am nächsten Tag noch viel Zeit, da unsere heutige Strecke nicht sehr lang war. Was machen wir heute? Heute sind wir ganz Touristen! Wir suchen die Neverland Ranch. Suchen im wahrsten Sinne des Wortes. Viel ist nämlich nicht zu sehen. Ein freundliches älteres Ehepaar erklärte uns den Weg und wir fuhren los. Natürlich ersteinmal dran vorbei – so unscheinbar ist jetzt der Eingang. Später hielten wir ein Auto an und der Herr darin schickte uns in eine vollkommen andere Richtung. Was nun? Zum Glück kamen wir aber nocheinmal an dem Eingang vorbei und da stand ein Auto. Beim näheren Hinsehen war es dann klar – es war der Eingang. Aber viel ist nicht mehr zu sehen, nur ein paar Blumensträuße und viele persönliche Widmungen von Fans auf der Eingangsmauer erinnerten noch an den King of Pop.

428 320x240 Hwy-1-7 in 429 320x240 Hwy-1-8 in

Der Abend wurde noch einmal traurig. Es deutete sich ein schöner Sonnenuntergang an und wir hielten am Meer. Ich suchte ein paar Motive, baute das Stativ auf und schoß einige Fotos. Danach die Kamera vom Stativ genommen und im Auto wieder das “Immerdrauf” an die Kamera  gestöpselt, alles verstaut und losgefahren. Etwa 15 Meilen später – STATIV!!! Das stand natürlich hinter dem Wagen und ich habe es vergessen einzupacken, da ich mit der Kamera beschäftigt war. Wir wieder zurück – doch zu spät. Über das Stativ freut sich jetzt jemand anders – vielleicht hat es auch ein Ebay-Käufer. Mist!

426 320x240 Hwy-1-5 in