Artikel-Schlagworte: „Reisefotografie“
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Westen der USA, da eine Fotoreise dort hin geplant ist. Auf der Suche nach Informationen über die verschiedensten Nationalparks (Grand-Canyon, Yosemite Nationalpark, Zion, Lake Powel, Bryce Canyon usw.) bin ich auf das Yosmite 17 Gigapixel Projekt gestoßen. Der New Yorker Fotograf Gerard Maynard hat vom 30. Mai bis 5 Juni 2008 mehrere Superpanoramen aus diesem Nationalpark erstellt. Das zur Zeit größte Panorama weltweit ist ganze 17 Gigapixel groß. (Weltweit hat sich inzwischen schon erledigt, das ist jetzt schon 20 Gigapixel groß und zeigt eine Stadtaufnahme von Paris.)
17 Gigapixel, das sind 214414 x 80571 Pixel, oder – mit einer 10 Megapixel-Kamera aufgenommen – über 1700 Bilder aneinandergefügt. Gerard Maynard hat dafür über 2000 Aufnahmen gemacht (wegen der Überlappungen) und das Bild mit der Software Autopano zusammengefügt. Das ganze Bild ist 96,5 GigaByte groß. Würde man es mit einer Auflösung von 300 dpi ausdrucken, dann erhält man ein Bild mit einer Abmessung von 18m x 6,8m – riesig. Da man aber ein solch großes Bild nur aus einiger Entfernung betrachten kann, würden aber auch nur 72 dpi im Ausdruck ausreichen. Dann aber erhielte man sogar ein Bild mit einer Kantenlänge von 75 Metern – gigantisch.
Hier geht es zu dem Projekt: www.yosemite-17-gigapixels.com
Und heute mal gleich noch einen Artikel. Letzte Woche ergab sich die Möglichkeit, den Königsstuhl einmal von der Ostseeseite zu betrachten und zu fotografieren. Er ist der berühmteste Kreidefelsen der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund auf Rügen.
Weitere Bilder von Rügen sind wie immer in der Galerie zu sehen.
Dank Brückentag, zwischen Männertag und Wochenende, vier Tage hintereinander frei. Kurz entschlossen ging es am Donnerstag mit der Family nach Spindlermühle ins Riesengebirge (Tschechien). Ein Hotel war schnell gefunden, da Spindlermühle als Wintersportort bekannter ist, gab es viele freie Zimmer.
Am Freitag war eine Wanderung zur Elbequelle geplant. Als es los ging, schien noch etwas die Sonne aber es zogen schon die ersten dicken Wolken auf. Bei solch einem Wetter ist Regenbekleidung ein Muß, aber auch die Fotoausrüstung sollte gut verpackt sein. Auf dem Hinweg zur Elbequelle ging es entlang der Elbe bis zur Labská Bouda bis auf 1340m. (Dort verlor ich leider mein GPS-Empfänger, wer ihn gefunden hat, bitte mal bei mir melden – danke.)
Frisch gestärkt mit Gulasch und Knödel wanderten wir bei strömenden Regen weiter bis zur Quelle. Kurz darauf hörte der Regen auf und von Richtung Polen her wurde es klar und die Sonne kam wieder raus. Das war ein beeindruckendes Lichtspiel.
Langzeitaufnahmen von fließenden Gewässern bei diffusem Licht – also ohne direkte Sonneneinstrahlung – ergeben besonders weiche und stimmungsvolle Bilder ohne Schatten.
Am Samstag schien schon am frühen Morgen die Sonne, der Himmel war strahlend blau und es zogen kleine Wölkchen vorüber – eigentlich ideales Postkartenwetter, aber die wollte ich ja nicht machen. Vormittag hatten wir in einem Kletterpark etwas Action und am Nachmittag fuhren wir mit dem Sessellift zum Svatý Petr.
Einige Bilder der Tour findet Ihr wie immer in der Galerie, viel Spaß beim Ansehen.
Nachdem ich vor einiger Zeit schon das Buch “Der fotografische Blick” des Autors und Fotografen Michael Freeman gelesen habe, bin ich heute auf sein neuestes Buch gestoßen. “Kunst der perfekten Belichtung” heißt das neue Werk, welches ab Juni 2009 im Handel erscheinen soll.
Der Londoner Reise- und Reportagefotograf Michael Freeman kann auf eine über 30-jährige Berufserfahrung zurückgreifen und hat bisher über 40 Bücher veröffentlicht. Zu diesen zählen u.a. Bildbände und Reportagen aber auch Fachbücher über das Fotografieren selbst. Die flüssige Schreibweise des Autors lassen seine Bücher nicht als trockene Lehrbücher erscheinen sondern vermitteln einen praktischen Eindruck seiner Sichtweisen und Erfahrungen. Viele Beispiele in seinen Büchern lassen sich schnell nachvollziehen und genug Raum für die eigene Krativität.
Aus Thailand wieder zurück, habe ich mich heute mal etwas schlauer über diesen Staat gemacht und folgendes Wissenswertes im Netz gefunden gefunden:
Thailand ist ein Flächenstaat rechts von Ägypten und unterhalb von Norddeutschland. Das Verhältnis zwischen Wasserfläche zu Landmasse entspricht dem Verhältnis zwei Thaile Wasser, ein Thailand…
Berühmte Thaiwanesen sind Mike Thaisen und Bonnie Thailer. Die wohl wichtigsten Berufe dort üben der Ersatzthailhändler und der Thaigwarenfabrikant aus. Und wenn man mal richtig Spaß haben will, geht man zu einem Thai-Fun.
Es gibt Gerüchte, dass die Thaiwanesen in ihren Hotels ganze Rudel von Schweinen füttern,das weiß niemand so genau;aber wenn es stimmt, hängt es gewiß mit dem dort herrschenden Blödhismus zusammen.
Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit (thail.: กรุงเทพมหานคร อมรรัตนโกสินทร์ มหินทรายุธยามหาดิลก ภพนพรัตน์ราชธานีบุรีรมย์ อุดมราชนิเวศน์ มหาสถานอมรพิมาน อวตารสถิต สักกะทัตติยะ วิษณุกรรมประสิทธิ์) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein bösonderes Verwaltungsgebiet. In der Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit Metropol Region (KTMARMAMPNRBUMAPASSWPMR), der größten Agglomeration in Thailand, leben insgesamt 11,23 Millionen Kamele (das sind gerade mal 68.000 pro Buchstabe). Das Nationalmuseum in Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasitist ist das größte seiner Art in Südostasien aber nicht so groß wie das Ortsschild von Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit.
Danke Kamelopedia
Nun geht es wieder mal in die weite Welt – Richtung Asien, nach Thailand. Ein wunderschönes Land – sowohl landschaftlich als auch der Menschen. Nicht umsonst heißt es auch “das Land des Lächelns”. Ich war schon ein paar mal da und es wird mit Sicherheit jetzt auch nicht das letzte Mal sein.
Die Koffer sind gepackt, die Fotoausrüstung (hoffentlich) komplett und es kann los gehen. Ich werde versuchen, jeden Tag hier im Blog etwas aktuelles zu schreiben – ein Internetcafe ist gleich um die Ecke. Aber bis dahin liegen zuerst 12 Stunden Flug und dann noch einmal 2-3 Stunden mit dem Auto vor mir.
Zur Einstimmung schon mal ein paar Bilder aus vergangenen Aufenthalten.
Ich werde oft gefragt, welche Fotoausrüstung ich mit auf Reisen nehme oder was sinnvoll ist mit einzupacken. Jedem sollte schon jetzt am Anfang des Artikels klar sein, dass ich hier keine Auflistung vornehmen kann. Zu unterschiedlich ist bei jedem die Fotoausrüstung, zu unterschiedlich sind die Interessen eines jeden Fotografen gelagert, zu unterschiedlich ist das Reiseziel, zu unterschiedlich sind die Transportmittel, zu unterschiedlich ist, wie die Fotos am Ende der Reise verwendet werden sollen. Ich kann hier nur einige Gedankenstützen geben – jeder muss sich wirklich selbst darüber einen Kopf machen – selbst ich, und ich habe schon so einige Reisen hinter mir. Es gibt auch bei mir keinen allgemeingültigen Zettel, auf dem alles draufsteht, dieser wird immer individuell angelegt – aber es exisitiert zumindest immer einer, der schon lange vor der Reise angefangen wird zu schreiben. Es wäre aber auch für den Leser jetzt uninteressant, diesen oder mehrere hier zu veröffentlichen (siehe oben – zu unterschiedlich…)
Das Mitnehmen einiger Ausrüstungsgegenstände hängt oft schon allein von der Dauer der Fotoreise ab. Bin ich nur einen Tag weg (gut, dann ist es vielleicht nicht gleich eine Fotoreise sondern ein Fotoausflug), dann verzichte ich auf jeden Fall auf einen Laptop – oft sogar auf einen ImageTank.
Aber gehen wir mal von einen längeren Reise aus. Selbst dann muss ich mich vorher fragen, ob ich einen Laptop mitnehme – hier allerdings den ImageTank auf jeden Fall. Wenn ich als sogenannter Backpacker los ziehe habe ich ständig mein Gepäck bei mir – da zählt jedes Gramm, wass man nicht immer mit sich rum schleppen muss. Auch die Anzahl der Objektive hält sich sehr in Grenzen – ein oder zwei gute Zommobjektive bringen hier einige Vorteile – kann mann doch so einen grossen Brennweitenbereich abdecken. Ob in diesem Fall nun eine Kombination Tele-Standard oder Weitwinkel-Standard sinnvoll ist, liegt wieder im Ermessen des Fotografen, dem Reiseziel und den evtl. Auftraggebern. Steht die Tierfotografie im Vordergrund ist sicher die Standad-Tele-Kombination sinnvoller, bei der Landschaftsfotografie sicher die Standard-Weitwinkel-Kombination. Ich selbst nutze bei der Standard-Tele ein 24-105mm und 100-400mm Zoom, bei der Standard-Weitwinkel wieder das 24-105mm und dazu das 16-35mm Zoom. Oft bin ich aber auch nur mit meinem Standardzoom unterwegs und packe für Teleaufnahmen noch einen Extender 1,4x oder 2,0x mit ein – muss dann allerdings Abstriche in der Qualität der Fotos machen und beachten, dass die Lichtstärke des Systems nach unten geht. Kompromisslos geht es leider nicht – entweder viel schleppen oder Abstriche in der Belichtungszeit machen.
Da sind wir auch schon beim Nächsten Punkt – das Stativ. Es geht nichts über ein ordentliches Dreibeinstativ und einen ordentlichen Stativkopf. Aber als Rucksackfotograf ist das auch wieder einiges an Gewicht. Bei Tageslicht kann man evtl. noch darauf verzichten, weil die Belichtungszeiten kurz gehalten werden können aber am Abend oder am Morgen – genau dann, wenn die Lichtstimmung am interessantesten ist, werden die Belichtungszeiten so hoch sein, dass die Kamera einen festen Standpunkt benötigt. Wer möchte schon mit 1600 oder 3200 ISO fotografieren. Also ein leichtes Stativ (Stichwort Karbon) oder zur Not ein Gorillapod.
Aber auch wenn es nicht unbedingt der Rucksack sein soll, sondern ein ordentliches Hotel, von dem man jeden Tag seine Ausflüge unternimmt ist die ein oder andere Vorüberlegung nötig – das fängt schon beim Gewicht für den (Flug-)Transport an und hört bei den nötigen Taschen und Koffern oder gar Kisten auf.
Ihr merkt schon, ich könnte ein ganzes Buch schreiben, um für die verschiedensten Einsatzzwecke die beste Fotoausrüstung auszuwählen. Anbei mal eine kleine Auflistung von Gedanken, Gegenständen und Zubehör, über die es sich zumindest mal lohnt nachzudenken und vielleicht auch eine kleine Hilfe für die eigene Planung ist. Nicht immer muss alles mit – aber man hat erst mal einen kleinen Überblick:
- WAS will ich fotografieren?
- Landschaft
- Tiere
- Reportage
- Menschen
- WO will ich fotografieren
- Flugtickets (wieviel Gepäck darf mit)
- Hotelreservierung
- Wanderschuhe (Kleidung allgemein)
- Rucksack oder Tragetasche
- Unterwassergehäuse
- Tarnzelt
- Kameragehäuse (evtl. Ersatz- oder Zweitkamera) – ist eine Servicewerkstatt in der Nähe meines Reisezieles?
- Objektive
- Weitwinkel, Standard, Tele, Spezialobjektiv, Extender, Zwischenringe
- Sonnen- bzw. Gegenlichtblende (die gehören immer drauf)
- Filter (Grau-/Farbverlauffilter, Polfilter, UV-Filter, Graufilter)
- Linsenreiniger, Linsenpinsel, Microfasertuch
- Datensicherung
- Speicherkarten
- ImageTank (bzw. mobile Festplatte)
- Laptop
- evtl. CDs oder DVDs für Sicherung
- Zubehör
- Akkus für alle Geräte (Laptop, Kamera, Blitz) genug mitnehmen und aufladen! vor Kälte schützen
- Ladegeräte für die Akkus, Netzkabel für die Ladegeräte
- sonst. Kabel (Fernauslöser, USB-Kabel)
- Stativ mit Stativkopf (genug Stativplatten für schnelles wechseln)
- evtl. Belichtungsmesser
- GPS oder Geotagger (Akku, Ladegerät, Kabel)
- Blitzgerät
- Reflektoren
- Welches Wetter wird vorherrschen
- Regenschutz (für Mensch und Maschine)
- Sonnenschutz(-creme)
- Handschuhe, Taschenwärmer
- sonstiges
- Mückenspray
- Hut oder Basecape
- Trinkflasche/n (Wasser),
- Notitzblock und/oder digitales Diktiergerät
Ihr merkt schon, die Liste lässt sich sicherlich noch weiter fortsetzen. Habt Ihr noch Ideen? Schreibt mir Eure Meinungen und Ausrüstungsgegenstände. Die Liste werde ich gern noch vervollständigen.
Meine fotografischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen
- Naturfotografie
- Landschaftsfotografie
- Reisefotografie
Zusätzlich übernehme ich gern Arbeiten im Bereich
- Eventfotografie
- Reportage
- Hochzeitsfotografie
- Produktfotografie
mit allen dazugehörigen nachfolgenden Dienstleistungen wie
- Bildbearbeitung / Retusche
- Fotobucherstellung
- Poster- und Plakatdruck auf FineArtPrint-Papieren, Leinwand oder Alu
(siehe auch Bild als Poster) - CD/DVD-Erstellung
- Entwicklung von Papierbildern
Wenn Sie Interesse daran haben, senden Sie mir bitte eine Mail oder verwenden Sie das Kontaktformular. Ich werde mich umgehend bei Ihnen melden.








