Artikel-Schlagworte: „Panel“
Mit dem Thema “Monitor für die Bildbearbeitung” möchte ich eine kleine Serie starten, die sich damit auseinander setzt, welche Eigenschaften ein Monitor haben sollte, um erfolgreich Bilder am Monitor bearbeiten zu können. Folgende Beiträge dazu sind geplant:
- Panel-Technologie
- Helligkeit und Helligkeitsverteilung
- Kontrastverhältnis
- Reaktionszeiten
- Kalibrierung
- Gammakurve
- Weißabgleich
- Farbraum
Wer (semi-)professionell seine Bilder am Computer nachbearbeitet und ein farbverbindliches Ergebnis am Monitor betrachten möchte, ist auf einen entspechend hochwertigen Monitor angewiesen. Doch was macht einen hochwertigien Monitor aus? Wer am Laptop seine Bilder betrachtet oder an einem preiswerten Flachbildschirm sitzt wird es sicherlich schon einmal bemerkt haben, sobald man den Betrachtungswinkel ändert, verändern sich die Farben des Bildes. Sie werden je nach Betrachtungswinkel blasser, heller oder dunkler so wie auf den folgenden Bildern zu sehen.
Schwenkt man den Blink auf den Monitor nach links oder rechts werden die Bilder blasser, von unten auf den Monitor gesehen wird das Bild dunkler und von oben heller. Dies ist abhängig von der eingesetzten Panel-Technologie des Monitors. (Panel nennt man die eigentliche Anzeigefläche.)
Hier taucht schon die erste Frage auf – TFT oder LCD? Aber das ist eigentlich gar keine Frage. Mit LCD werden generell Flüssigkristall-Anzeigen bezeichnet – also auch die Anzeigen von Armbanduhren, Taschenrechnern bis hin zu Großbildleinwänden. TFT (Dünnschichttransisitoren) ist eine Untergruppe der LCD-Technik und nahezu alle Monitore arbeiten mit dieser Technik. Allerdings gibt es innerhalb der TFT-Technik unterschiedliche Display-Typen. Diese bezeichnet man als TN, MVA, PVA oder IPS-Panels.
In den meisten Laptops und preiswerten Monitoren sind die sogenannten TN-Panels verbaut. Diese sind preiswert herzustellen, haben kurze Reaktionszeiten aber eben auch die o.g. “Anzeigeprobleme”. In den Prospekten wird häufig mit den Reaktionszeiten, dem Kontrastverhältnis oder den Helligkeitswerten geworben, Informationen zum verbauten Panel findet man dagegen nur nach intensivem Studium der Datenblätter oder häufig auch gar nicht.
TN-Panels
haben eine gute allgemeine Performance mit einer sehr gute Reaktionszeit sowie einen niedrigem Energieverbrauch. Durch die extrem schnelle Reaktionszeit ist dieser Paneltyp vor allem für Spieler und Videofilmer interessant. Aber auch durch seine guten allgemeinen Eigenschaften ist es ein Display für jedermann.
MVA- und PVA-Panels
sind kompliziert aufgebaut und hergestellt. Diese Technik besticht momentan durch den besten Kontrast und einen sehr guten Blickwinkel. Bei diesem Typ ist sogar ein Blickwinkel von 178/178 Grad möglich und keine Seltenheit. Auch die Reaktionszeit zwischen schwarz und weiss ist gut, aber bei den anderen Farben dauert es länger. Daher ist das Einsatzgebiet etwas für Grafiker und Fotografen als für Spieler und Videobearbeitung.
IPS- und S-IPS-Panels
bieten einen guten Kontrast, eine präzise Graustufen-Auflösung und einen großen darstellbaren Farbraum. Der S-IPS ist eine Weiterentwicklung vom IPS und bietet sogar eine sehr gute Reaktionszeit.
Ein guter Anhaltspunkt bei den Werbeaussagen ist also der Betrachtungswinkel. Wird hier ein Wert von etwa 178° angegeben, ist mit Sicherheit auch ein Panel verbaut, welches nicht in der TN-Technik hergestellt wurde. Ein weiterer Unterschied ist der Preis.
Weitere Daten, worauf man beim Kauf eines Monitors für die Bildbearbeitung achten sollte, sind Kriterien wie Helligkeit, Helligkeitsverteilung, Kontrastverhältnis und Anschlüsse, dazu werde ich in den nächsten Artikeln eingehen. Warum die Reaktionszeit bei der reinen Bildbearbeitung eine untergeordnete Rolle spiel, wird auch Thema in einem der nächsten Artikel sein.
Maik Blume
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