Artikel-Schlagworte: „Naturfotografie“

Gestern Abend habe ich es mir auf der Terrasse richtig gemütlich gemacht und wollte eigentlich die Perseiden fotografieren. Die Perseiden sind aber nicht irgendwelche Blumen oder Insekten sondern ein Meteoritenschauer. Diese Meteoriten sind wiederum Auflösungsprodukte des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde kreutzt in jedem Jahr im Juli/August die Bahn des Kometen. Die Umlaufszeit um die Sonne beträgt etwa 120 Jahre und das letzte Mal hat er die Erde 1992 besucht. “Ganz nahe” wir er erst im Jahr 2126 wieder zu sehen sein, aber leider nicht mehr für die Leser dieses Artikels.
Aber zurück. Die Kamera hatte ich auf einen Tisch gelegt, mit einem 16mm Weitwinkelobjektiv und Blick senkrecht nach oben. Mit einer ISO-Einstellung von 1200, Blende 2,8 und einer Belichtungszeit von ca. 3 Minuten sollten Strichspuraufnahmen eines großen Teils des Himmelsgewölbes entstehen, in der Hoffnung, dass ab und zu eine Sternschnuppe zu sehen ist und auf dem Sensor ihr Dagewesensein hinterlässt. Ein paar Testaufnahmen habe ich gemacht, um die Belichtungszeit auszuloten, das Rauschverhalten zu begutachten und den Himmelsausschnitt zu sehen. Als dies alles zu meiner Zufriedenheit erledigt war, sollte es nun endlich los gehen. Aber was war das. Es zogen dicke Wolken auf. Ein paar Minuten habe ich noch gewartet, aber es half nichts – der Himmel zog sich vollkommen zu. Na gut, alles wieder einpacken – einen Wolkenfilter gibt es ja leider (noch) nicht.
Also alles angesackt und auf einmal wackelte ganz gemütlich ein Igel über die Terasse. Was denn nun – dachte ich – na machst mal die Terassenbeleuchtung an. Der Igel schaut mich an und es kam mir vor, als würde er mich ansehen und sagen wollen “nu mach schon ein paar Bilder von mir”. Also habe ich hastig versucht die Kameraeinstellungen zu ändern. Objektiv konnte ich leider nicht wechseln, das war zu weit weg und ich wusste ja nicht, ob der Igel wieder weg rennt. Aber bei 16mm Brennweite musste ich ganz nahe an den Igel kommen, sonst wäre ja nicht viel zu sehen. Helligkeit – naja so konnte man das auch nicht nennen mit einer 7 Watt Energiesparlampe – aber gut, ISO rauf, was die EOS 5d MKII hergibt: 25600. Klick und angesehen, das ging gar nicht – nur rauschen. Also runter auf ISO 6400 und klick – okay geht. Nun noch Motiv finden – hoffentlich rennt er nicht wieder weg. Langsam habe ich mich immer näher an ihn herangetastet. Mitunter war die Linse nur 15 cm von seine Nasenspitze entfernt. Durch den Spiegelschlag hat sich allerdings der Igel immer erschrocken und er tat mir etwas leid. Zum Glück hat die Kamera auch eine Livebildfunktion. Der Spiegel klappte noch einmal hoch und das Bild war auf dem Kameramonitor. Klick, klick, klick…

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Selbst mit ISO 6400 und offener Blende von 2,8 kamen Belichtungszeiten von bis zu einer Sekunde zu stande. Aber der Igel hielt schön still und genoss es geradezu ein Fotomodel zu sein. Vom Meteoritenjäger zu ganz irdischen und naheliegenden Fotos.
Aber heute Abend, ist ja auch noch ein Abend und da soll auch das Maximum an Meteoriten zu sehen sein (in der Zeit zwischen Dunkelwerden und Mitternacht mit bis zu 70 Sternschnuppen pro Stunde). Hoffentlich passt das Wetter. Bis zum Jahr 2126 kann ich ja leider nicht warten.

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Heute schien es einen wunderschönen Sonnenuntergang zu geben, aber die Wolken haben dann doch nicht so ganz mitgespielt wie erhofft. Eine Aufnahme hat dann allerdings doch etwas stimmungsvolles – finde ich. Im Wasser spiegeln sich verschieden hohe Wolkenschichten, die von der Sonne unterschiedlich angestrahlt wurden. Ganz unten im Bild ist noch der Himmel zu sehen, dazwischen eine graue Wolke, die das Sonnenlicht nicht mehr erreichte, in der Bildmitte eine Wolkenlage, welche gelb-orange reflektierte und zum Horizont hin die dunkelblauen über dem Horizon zu sehende Wolkenschicht. Und durch ein winziges Wolkenloch krochen die letzten rötlichen Sonnenstrahlen.

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Kurz nach einem Regenguss heute Nachmittag “sprinteten” sie wieder im Garten herum und bevölkerten das saftige Grün der Pflanzen.

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Gestern Abend gegen 18 Uhr zog sich langsam der Himmel zu und es wurde fast unerträglich schwül. Um 21 Uhr war die Sonne schon lange nicht mehr zu sehen, der Himmel war bedeckt mit dunklen Wolken aber im Osten müssen die Wolken so hoch gewesen sein, dass die Sonne sie noch kräftig anstrahlen konnte. Die helle Reflektion schien durch die tiefer liegenden Wolken durch und es sah Abends aus wie am Morgen kurz bevor die Sonne aufgeht. Ein ungewöhnliches Bild am Abend. Ca. halb zehn ging dann das Gewitter los. Also schnell ins Auto gesetzt und an die Elbe gefahren (Belgern liegt ja direkt an der Elbe). Stativ aufgebaut, Kamera drauf gesetzt, mit Entsetzen festgestellt, dass ich das Weitwinkel nicht dabei hatte, gehofft, dass es auch das 24 mm macht, Kamera auf “manuell” gestellt und “BLITZ” – mißt – verpasst. Nun hatte ich wenigstens eine halbe Minute Zeit, um die Einstellungen an der Kamera in Ruhe anzugehen. Es war um diese Uhrzeit noch relativ hell, also erst einmal Blende zu und ISO runter damit ich länger belichten konnte. Nach dem Motto “versuch macht kluch” Blende 18, ISO 100 und Belichtungszeit auf 10 Sekunden gestellt und ausgelöst. Das Bild war noch extrem hell, also Belichtungszeit auf 5 Sekunden runter genommen – “BLITZ” – hmmm wieder verpasst. Nocheinmal ausgelöst – so geht es.

So stand ich dann da wie bei der Feuerwerksfotografie und machte einen Schuß nach dem anderen. Langsam wurde es merklich dunkler und ich konnte die Belichtungszeit auch etwas höher nehmen. Dann fing es langsam an zu tröpfeln und auf der Objektivlinse hielten sich einige Regentröpfchen fest. Durch die geschlossene Blende waren diese dann auch auf dem Bild zu sehen, also Blende wieder auf um die Tiefenschärfe zu verkürzen. Damit wurden allerdings die Belichtungszeiten wieder kürzer und der “Streß” mit dem Auslösen ging wieder von vorn los. Insgesamt habe ich etwa 120 Bilder gemacht auf denen aber 18 mal Blitze erwischt wurden. Eine doch recht gute Ausbeute.

Hier mal zwei Aufnahmen aus der Serie. Ich hoffe sie gefallen.

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Nicht immer hat man etwas zu schreiben, aber Fotomotive gibt es ja genug. Und so habe ich mir überlegt, eine neue Serie zu starten bzw. Kategorie anzulegen. Mit “Foto des Tages” stelle ich immer mal ein paar Fotos vor, welche mir am Rechner so über den Weg laufen. Fotos, die meiner Meinung nach richtig gut oder misslungen sind, wo es Probleme mit der Aufnahme gab oder Experimente mit der Bildbearbeitung. Also lasst Euch überraschen.

Hiermit nun das erste Foto der Serie. Es zeigt, wie unschwer zu erkennen, einen Frosch Icon Wink in Dies war eines meiner ersten überhaupt geschossenen Fotos mit meiner allerersten eigenen DSLR (Spiegelreflexkamera). Damals noch die gerade erschienene Canon EOS 300D. Mit 6 Megapixeln für die damalige Zeit (immerhin 2004) eine beachtliche Leistung und mit der Canon 300D die erste für Amateure bezahlbare digitale Spiegelreflexkamera. (Wetter-)Frosch auch deswegen, weil jetzt im Juni das Wetter bisher so war wie im April – fehlte nur noch der Schnee. Aber nun soll es ja sommerlich werden – hoffentlich.

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Und heute mal gleich noch einen Artikel. Letzte Woche ergab sich die Möglichkeit, den Königsstuhl einmal von der Ostseeseite zu betrachten und zu fotografieren. Er ist der berühmteste Kreidefelsen der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund auf Rügen.

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Weitere Bilder von Rügen sind wie immer in der Galerie zu sehen.

Vor einiger Zeit lernte ich über einen Freund Heidi kennen. Sie hatte einige Fragen zur Fotografie und so trafen wir uns und sprachen etwas über Fotografie und sie zeigte mir ihre Kompositionen verschiedenster Natur- und Makroaufnahmen. Heidi möchte ich Euch nicht vor enthalten und so bat ich sie, mal etwas über sich zu schreiben. Hier ihre Zeilen:

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Hallo liebe Leute,

in den folgenden Zeilen gebe ich euch einen kurzen Überblick über meine Person, mein Leben und meine Leidenschaften.

Also… mein Name ist Heidi Malaka, 1978 in Jena geboren und aufgewachsen. Dies zusammen mit meiner 2 Jahre jüngeren Schwester Kathrin in einem liebevollen Zuhause. Nach dem Abitur habe ich eine Lehre als Feinoptikerin absolviert und weitere 3,5 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Anschließend habe ich mein Leben mit schwerem aber auch leichtem Herzen revolutioniert. Ich habe erneut die Schulbank gedrückt. Und zwar habe ich den Studiengang Laser- und Optotechnologien an der Fachhochschule in Jena als Bachelor erfolgreich abgeschlossen. Dieser Erfolg wurde anschließend mit einem 1jährigen Auslandsaufenthalt in Australien und Neuseeland gemeinsam mit meinem Freund Andreas Busse, Inhaber der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau, gekrönt. Es war ein außergewöhnliches Jahr, einfach nur traumhaft…

Und wohl in diesem Zusammenhang habe ich die Liebe zur Fotographie wieder entdeckt. Es verging kein Tag, an dem ich nicht meine Kamera gezückt habe. Um jeden herzerwärmenden Moment festhalten zu können, welcher später alte Erinnerungen wieder wach rütteln sollte. Ich weiß nicht genau, wie viele Bilder wir wieder zurück nach Deutschland gebracht haben… Auf jeden Fall so viele, dass sie den 5stelligen Bereich vor dem Komma locker ausfüllen.

Für mich ist meine Kamera mein Werkzeug. Sie soll diejenigen Motive möglichst so getreu wiedergeben, wie ich sie in jenem Moment wahrnehme. Für mich persönlich ist, allg. gesprochen, ein Fotoapparat nur Mittel zum Zweck.
Er kann, wenn er richtig bedient wird, gute Bilder aufnehmen. Er kann aber auch nur „Knipsen“. Die Qualität bzw. Motivwahl ist dann wohl eher fraglich. Was ich damit ausdrücken möchte, ist, dass man mit jeder Art von Fotoapparat gute Bilder aufnehmen kann, solange der Fotograf das gute Motiv sieht.

Es ist wohl nicht schwer für Euch, zu erraten, welche Motive mich inspiriert haben. Es ist die Natur, welche uns in ihrer Schönheit tagtäglich umgibt. Sie bezaubert mich und vielleicht ja auch jedem Betrachter meiner Arbeiten… Manchmal muss man nur die Augen öffnen, um zu sehen, mit welchen Schönheiten wir umgeben sind.

Wenn ich nicht gerade fotografiere, findet man mich an der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau. Neben Boot fahren, Tret-, Ruder- oder Segelboot, kann man sich hier auch ausgiebig mit dem Windsurfen schaffen. Dies ist eine weitere Leidenschaft meinerseits – Windsurfen. Es ist ein wunderschönes Erlebnis auf dem Wasser dahin zu gleiten. Eingepackt im warmen Neopren kann man der Kälte strotzen und unbeschränkten Spaß auf und manchmal im kühlen Nass erleben. Am Schönsten finde ich, wenn man dieses unglaubliche Gefühl der Freude mit anderen Gleichgesinnten teilen kann. Aber dies betrifft ja jede Sportart…

Also viel Spaß beim Entdecken wünscht Euch

Heidi Malaka

PS: Noch eine kleine Randinformation. Einige wenige Bilder meinerseits sind derzeit auch in der Künstlerwerkstatt „Vogelfrei“ in der Leipziger Straße in Torgau ausgestellt. Also wer Lust und Laune auf Plaudern hat oder einfach nur Schauen will, ist herzlich willkommen.

In der Galerie findet Ihr einige Arbeiten von Heidi. Wer Interesse hat, mit ihren Motiven sein Heim zu verschönern, kann diese auch unter Bild-als-Poster bestellen.

Dank Brückentag, zwischen Männertag und Wochenende, vier Tage hintereinander frei. Kurz entschlossen ging es am Donnerstag mit der Family nach Spindlermühle ins Riesengebirge (Tschechien). Ein Hotel war schnell gefunden, da Spindlermühle als Wintersportort bekannter ist, gab es viele freie Zimmer.

Am Freitag war eine Wanderung zur Elbequelle geplant. Als es los ging, schien noch etwas die Sonne aber es zogen schon die ersten dicken Wolken auf. Bei solch einem Wetter ist Regenbekleidung ein Muß, aber auch die Fotoausrüstung sollte gut verpackt sein. Auf dem Hinweg zur Elbequelle ging es entlang der Elbe bis zur Labská Bouda bis auf 1340m. (Dort verlor ich leider mein GPS-Empfänger, wer ihn gefunden hat, bitte mal bei mir melden – danke.)

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Frisch gestärkt mit Gulasch und Knödel wanderten wir bei strömenden Regen weiter bis zur Quelle. Kurz darauf hörte der Regen auf und von Richtung Polen her wurde es klar und die Sonne kam wieder raus. Das war ein beeindruckendes Lichtspiel.

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Langzeitaufnahmen von fließenden Gewässern bei diffusem Licht – also ohne direkte Sonneneinstrahlung – ergeben besonders weiche und stimmungsvolle Bilder ohne Schatten.

Am Samstag schien schon am frühen Morgen die Sonne, der Himmel war strahlend blau und es zogen kleine Wölkchen vorüber – eigentlich ideales Postkartenwetter, aber die wollte ich ja nicht machen. Vormittag hatten wir in einem Kletterpark etwas Action und am Nachmittag fuhren wir mit dem Sessellift zum Svatý Petr.

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Einige Bilder der Tour findet Ihr wie immer in der Galerie, viel Spaß beim Ansehen.

Frans Lanting ist ein Naturfotograf aus Santa Cruz (Kalifornien). Zusammen mit seiner Frau, welche Texterin und Videografin ist, produzieren beide wunderbare Naturfotos und präsentieren diese in den verschiedensten Ausstellungen, Büchern, Kalendern. Mit ihren Bildern versuchen Sie, das Wissen und Verstehen der Erde und der Geschichte der Erde jedem näher zu bringen und Menschen für die Wunder der Natur zu begeistern. Besuch doch mal die Seiten und der beiden und lass Dich von ihren Bildern inspirieren. Ich finde – eine wunderbare Arbeit und fantastische Fotos. Und hier der Link zu ihren Seiten:

Frans Lanting und LIVE a journey through Time

Welche Natur-, Landschafts- und Reisefotografen begeistern Dich?