Artikel-Schlagworte: „Landschaftsfotografie“

Gestern (eigentlich schon Vorgestern) war mir mal wieder nach experimentieren. Kurz vor Sonnenuntergang ging es in Richtung Elbe an eine Stelle, von wo aus um diese Jahreszeit die Sonne und die Wolken sehr schön vom Wasser gespiegelt werden. Diese Situation ist dort nur im Sommer erlebbar, da ja der Sonnenuntergang während der anderen Jahreszeiten sehr viel weiter links im Bild statt findet. Also Stativ aufgebaut und Fernauslöser an der Kamera angebracht. Mit dabei hatte ich einen Graufilter ND8 und einen Grauverlaufsfilter. Der Graufilter sollte das einfallende Licht minimieren, damit eine schöne Langzeitbelichtung gemacht werden konnte und der Verlaufsfilter war eigentlich dazu gedacht, den Himmel etwas abzudunkeln. Dies klappte auch ganz gut, aber das Wasser war dennoch zu hell geraten. Also mal den Grauferlaufsfilter um 180° gedreht. Das Ergebnis hat mich dann doch etwas überrascht, weil die Spiegelungen noch wärmer zur Geltung kommen.

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Nachdem sich die Sonne hinterm Horizont versteckt hatte, brach die blaue Stunde an. Dank des vorgesetzten ND8-Graufilters kamen so Belichtungszeiten von 30 Sekunden und mehr zusammen. Dadurch wurde die Wasseroberfläche sehr glatt und sanft. Auch der noch immer “verdrehte” Verlaufsfilter zeigte seine Wirkung eindrucksvoll. Ein Motiv habe ich mal mit in den Fotoblog geladen. Hier unter www.maikblume.de zu sehen.

Hier ein paar Impressionen vom Ausflug ins Elbsandsteingebirge. Artikel dazu gab es hier unter: Panorama Elbsandsteingebirge

Bei herrlichem Sommerwetter ging es am Wochenende für zwei Tage in die Sächsische Schweiz – genauer gesagt in das Elbsandsteingebirge. Bei 30 Grad und mehr gehen viele ins Bad oder in den Pool, wir gingen wandern. Die Orte Königstein, Bad Schandau und Schmilka, direkt an der Elbe gelegen, mögen einigen bekannt sein. Wer den Nationalpark Sächsische Schweiz kennt, wird wissen, wieviel Sehenswertes und Interessantes es dort zu entdecken gibt. Dies bewiesen auch die zahlreichen Urlauber, Touristen und Kletterer, welche aus allen Teilen der Republik und aus dem Ausland vertreten waren.

Das Wetter war an den beiden Tagen wirklich fantastisch, wenn auch am Sonntag etwas zu warm zum Wandern. Neben zahlreichen anderen Fotos, habe ich auch mehrere Panoramen erstellt. Eins davon möchte ich hier mal gern zeigen . Zur Verwendung kam die Software AutoPano, mit der schon die Gigapixelprojekte vom Yosemite Nationalpark, Paris u.a. erstellt wurden. Ein wirklich sehr gutes Stitchingprogramm, welches selbst Ungenauigkeiten beim Fotografieren sehr großzügig toleriert.

Das Panorama besteht aus insgesamt 20 Einzelaufnahmen (ohne Stativ!) mit einem 24mm Objektiv (Hochformat) und zeigt einen Blick- bzw. Bildwinkel von ca. 340 Grad mal 70 Grad. Zu sehen sind die sogenannten Schrammsteine zwischen Schmilka und Bad Schandau rechts neben der Elbe. Die Abmessungen des Original-Panoramas betragen ganze 26637 Pixel mal 6868 Pixel. Würde man dieses Panorama in 300 dpi ausdrucken, dann erhält man eine Leinwand in der Größe von 225 cm mal 58 cm. Solch ein großes Bild kann man sich aber nur aus einiger Entfernung ansehen und es sollten auch 200 dpi beim Ausdruck genügen. Mit diesem Wert ausgedruckt, erhielte man sogar ein Bild mit den Abmessungen von 338 cm mal 87 cm.

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In dem oben gezeigten Panorama habe ich mal ein rotes Viereck eingezeichnet und hier ist dieser Ausschnitt in Originalgröße:

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Andere Fotos werde ich in den nächsten Tagen noch in die Gelerie stellen und auf einige auch etwas näher eingehen. Wie immer bin ich für Kommentare, Anmerkungen und Kritiken offen – also freue ich mich auf Eure Hinterlassenschaften.

Nun sind auch die Bilder in der Galerie zu sehen: Foto-Galerie -> Elbsandsteingebirge

Gerade war ich mit meiner Freundin ein wenig mit dem Auto unterwegs auf der Suche nach den ach immer so beliebten Getreideballen. Ich hatte so meine Vorstellungen im Kopf – Elbe, Sonnenuntergang, Getreideballen, warme Stimmung, ein paar Symetrien, Linienführung mit Feld, Horizont und Ufer der Elbe usw. Aber nichts war. Direkt an der Elbe steht das Getreide noch immer. Also mit dem Auto etwas flußabwärts gefahren durch Orte, die sicher nur die Einwohner kennen. Und siehe da – eine wirklich gut in Schuß gehaltene wunderschöne Windmühle. Jetzt nur noch ein Getreidefeld finden und in Szene setzen. Aber manchmal soll es eben nicht sein. Ein Getreidefeld war schnell ausgemacht, aber ein Baum störte ständig. Ich konnte mich hinstellen und hinknien wo ich wollte, den Baum hat das überhaupt nicht gestört. Sehr ärgerlich – für die Windmühle. Hier mal das “beste” Bild, aber ich muss zugeben, ich habe mir dabei nicht die größte Mühe gegeben – der Baum wollte ja nicht verschwinden.

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Aber eine andere Stelle sah dann doch noch interessant aus – genau von der anderen Seite. Im Hintergrund ist übrigens rechts im Bild noch das Getreide zu sehen und auch der kleine Baum, welcher störte.

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Schreibt mal, was Euch so wiederfährt und es unmöglich macht genau DAS Motiv richtig in Szene zu setzen.

Heute schien es einen wunderschönen Sonnenuntergang zu geben, aber die Wolken haben dann doch nicht so ganz mitgespielt wie erhofft. Eine Aufnahme hat dann allerdings doch etwas stimmungsvolles – finde ich. Im Wasser spiegeln sich verschieden hohe Wolkenschichten, die von der Sonne unterschiedlich angestrahlt wurden. Ganz unten im Bild ist noch der Himmel zu sehen, dazwischen eine graue Wolke, die das Sonnenlicht nicht mehr erreichte, in der Bildmitte eine Wolkenlage, welche gelb-orange reflektierte und zum Horizont hin die dunkelblauen über dem Horizon zu sehende Wolkenschicht. Und durch ein winziges Wolkenloch krochen die letzten rötlichen Sonnenstrahlen.

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Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Westen der USA, da eine Fotoreise dort hin geplant ist. Auf der Suche nach Informationen über die verschiedensten Nationalparks (Grand-Canyon, Yosemite Nationalpark, Zion, Lake Powel, Bryce Canyon usw.) bin ich auf das Yosmite 17 Gigapixel Projekt gestoßen. Der New Yorker Fotograf Gerard Maynard hat vom 30. Mai bis 5 Juni 2008 mehrere Superpanoramen aus diesem Nationalpark erstellt. Das zur Zeit größte Panorama weltweit ist ganze 17 Gigapixel groß. (Weltweit hat sich inzwischen schon erledigt, das ist jetzt schon 20 Gigapixel groß und zeigt eine Stadtaufnahme von Paris.)

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17 Gigapixel, das sind 214414 x 80571 Pixel, oder – mit einer 10 Megapixel-Kamera aufgenommen – über 1700 Bilder aneinandergefügt. Gerard Maynard hat dafür über 2000 Aufnahmen gemacht (wegen der Überlappungen) und das Bild mit der Software Autopano zusammengefügt. Das ganze Bild ist 96,5 GigaByte groß. Würde man es mit einer Auflösung von 300 dpi ausdrucken, dann erhält man ein Bild mit einer Abmessung von 18m x 6,8m – riesig. Da man aber ein solch großes Bild nur aus einiger Entfernung betrachten kann, würden aber auch nur 72 dpi im Ausdruck ausreichen. Dann aber erhielte man sogar ein Bild mit einer Kantenlänge von 75 Metern – gigantisch.

Hier geht es zu dem Projekt: www.yosemite-17-gigapixels.com

Bei Youtube habe ich wieder mal ein Video mit schönen Landschaftsaufnahmen gefunden. Naja Video ist zuviel gesagt, aber eine Aneinanderreihung von Aufnahmen der Landschaftsfotografin von Micki Aston.

Sind Euch noch andere schöne Videos beim Websurfing über den Weg gelaufen? Her damit!

Und heute mal gleich noch einen Artikel. Letzte Woche ergab sich die Möglichkeit, den Königsstuhl einmal von der Ostseeseite zu betrachten und zu fotografieren. Er ist der berühmteste Kreidefelsen der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund auf Rügen.

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Weitere Bilder von Rügen sind wie immer in der Galerie zu sehen.

Vor einiger Zeit lernte ich über einen Freund Heidi kennen. Sie hatte einige Fragen zur Fotografie und so trafen wir uns und sprachen etwas über Fotografie und sie zeigte mir ihre Kompositionen verschiedenster Natur- und Makroaufnahmen. Heidi möchte ich Euch nicht vor enthalten und so bat ich sie, mal etwas über sich zu schreiben. Hier ihre Zeilen:

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Hallo liebe Leute,

in den folgenden Zeilen gebe ich euch einen kurzen Überblick über meine Person, mein Leben und meine Leidenschaften.

Also… mein Name ist Heidi Malaka, 1978 in Jena geboren und aufgewachsen. Dies zusammen mit meiner 2 Jahre jüngeren Schwester Kathrin in einem liebevollen Zuhause. Nach dem Abitur habe ich eine Lehre als Feinoptikerin absolviert und weitere 3,5 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Anschließend habe ich mein Leben mit schwerem aber auch leichtem Herzen revolutioniert. Ich habe erneut die Schulbank gedrückt. Und zwar habe ich den Studiengang Laser- und Optotechnologien an der Fachhochschule in Jena als Bachelor erfolgreich abgeschlossen. Dieser Erfolg wurde anschließend mit einem 1jährigen Auslandsaufenthalt in Australien und Neuseeland gemeinsam mit meinem Freund Andreas Busse, Inhaber der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau, gekrönt. Es war ein außergewöhnliches Jahr, einfach nur traumhaft…

Und wohl in diesem Zusammenhang habe ich die Liebe zur Fotographie wieder entdeckt. Es verging kein Tag, an dem ich nicht meine Kamera gezückt habe. Um jeden herzerwärmenden Moment festhalten zu können, welcher später alte Erinnerungen wieder wach rütteln sollte. Ich weiß nicht genau, wie viele Bilder wir wieder zurück nach Deutschland gebracht haben… Auf jeden Fall so viele, dass sie den 5stelligen Bereich vor dem Komma locker ausfüllen.

Für mich ist meine Kamera mein Werkzeug. Sie soll diejenigen Motive möglichst so getreu wiedergeben, wie ich sie in jenem Moment wahrnehme. Für mich persönlich ist, allg. gesprochen, ein Fotoapparat nur Mittel zum Zweck.
Er kann, wenn er richtig bedient wird, gute Bilder aufnehmen. Er kann aber auch nur „Knipsen“. Die Qualität bzw. Motivwahl ist dann wohl eher fraglich. Was ich damit ausdrücken möchte, ist, dass man mit jeder Art von Fotoapparat gute Bilder aufnehmen kann, solange der Fotograf das gute Motiv sieht.

Es ist wohl nicht schwer für Euch, zu erraten, welche Motive mich inspiriert haben. Es ist die Natur, welche uns in ihrer Schönheit tagtäglich umgibt. Sie bezaubert mich und vielleicht ja auch jedem Betrachter meiner Arbeiten… Manchmal muss man nur die Augen öffnen, um zu sehen, mit welchen Schönheiten wir umgeben sind.

Wenn ich nicht gerade fotografiere, findet man mich an der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau. Neben Boot fahren, Tret-, Ruder- oder Segelboot, kann man sich hier auch ausgiebig mit dem Windsurfen schaffen. Dies ist eine weitere Leidenschaft meinerseits – Windsurfen. Es ist ein wunderschönes Erlebnis auf dem Wasser dahin zu gleiten. Eingepackt im warmen Neopren kann man der Kälte strotzen und unbeschränkten Spaß auf und manchmal im kühlen Nass erleben. Am Schönsten finde ich, wenn man dieses unglaubliche Gefühl der Freude mit anderen Gleichgesinnten teilen kann. Aber dies betrifft ja jede Sportart…

Also viel Spaß beim Entdecken wünscht Euch

Heidi Malaka

PS: Noch eine kleine Randinformation. Einige wenige Bilder meinerseits sind derzeit auch in der Künstlerwerkstatt „Vogelfrei“ in der Leipziger Straße in Torgau ausgestellt. Also wer Lust und Laune auf Plaudern hat oder einfach nur Schauen will, ist herzlich willkommen.

In der Galerie findet Ihr einige Arbeiten von Heidi. Wer Interesse hat, mit ihren Motiven sein Heim zu verschönern, kann diese auch unter Bild-als-Poster bestellen.

Dank Brückentag, zwischen Männertag und Wochenende, vier Tage hintereinander frei. Kurz entschlossen ging es am Donnerstag mit der Family nach Spindlermühle ins Riesengebirge (Tschechien). Ein Hotel war schnell gefunden, da Spindlermühle als Wintersportort bekannter ist, gab es viele freie Zimmer.

Am Freitag war eine Wanderung zur Elbequelle geplant. Als es los ging, schien noch etwas die Sonne aber es zogen schon die ersten dicken Wolken auf. Bei solch einem Wetter ist Regenbekleidung ein Muß, aber auch die Fotoausrüstung sollte gut verpackt sein. Auf dem Hinweg zur Elbequelle ging es entlang der Elbe bis zur Labská Bouda bis auf 1340m. (Dort verlor ich leider mein GPS-Empfänger, wer ihn gefunden hat, bitte mal bei mir melden – danke.)

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Frisch gestärkt mit Gulasch und Knödel wanderten wir bei strömenden Regen weiter bis zur Quelle. Kurz darauf hörte der Regen auf und von Richtung Polen her wurde es klar und die Sonne kam wieder raus. Das war ein beeindruckendes Lichtspiel.

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Langzeitaufnahmen von fließenden Gewässern bei diffusem Licht – also ohne direkte Sonneneinstrahlung – ergeben besonders weiche und stimmungsvolle Bilder ohne Schatten.

Am Samstag schien schon am frühen Morgen die Sonne, der Himmel war strahlend blau und es zogen kleine Wölkchen vorüber – eigentlich ideales Postkartenwetter, aber die wollte ich ja nicht machen. Vormittag hatten wir in einem Kletterpark etwas Action und am Nachmittag fuhren wir mit dem Sessellift zum Svatý Petr.

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Einige Bilder der Tour findet Ihr wie immer in der Galerie, viel Spaß beim Ansehen.