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Am 10. Juli 2010 hatte ich das Vergnügen (im wahrsten Sinne des Wortes), Silke und René bei ihrer Hochzeit fotografisch zu begleiten. Wer sich evtl. noch an diesen Tag erinnern kann – es war ein superheißer Samstag mit gefühlten 41°C im Schatten.

Aber wie läuft eigentlich so eine Hochzeitsfotografie ab? Im Vorfeld findet natürlich erst einmal ein Gespräch zwischen dem Brautpaar und dem Fotografen statt. Hier wird u.a. geklärt, was und wie lange zu fotografieren ist. Ich persönlich mag am liebsten die Hochzeitsreportage – also die Stimmungen während des gesamten Tages in Bildern festzuhalten – angefangen von der Ankleide des Brautpaares über Standesamt oder Kirche bis hin zur Abendveranstaltung. Dazwischen wird das Hochzeitsshooting eingebaut, die Gruppenfotos arrangiert, Hochzeitstorte anschneiden, Spielrunden usw. Weiterhin wird im Gespräch erörtert, welche Produkte oder Dienstleistungen noch gewünscht werden. Hierzu zählen z.B. die Erstellung und Produktion eines Fotobuches, Fotos in den gewünschten Formaten, Internetbestellmöglichkeit, Anfertigung von Danksagungskarten, Bilder auf Leinwand mit Keilrahmen, Bildbearbeitungen, Anzeigengestaltung für eine Zeitungsanzeige als Danksagung usw.

Bei Silke und René wurde vereinbart, Standesamt und danach das Shooting am Ort der Feier sowie die Erstellung eines Fotobuches. Kurz vor dem Eintreffen der Gäste konnte ich schon einmal in das Trauzimmer, um die Lichtverhältnisse abzuklären. Im Standesamt oder der Kirche nutze ich nur im äußersten Notfall einen Blitz an der Kamera – das stört zum Einen die Anwesenden und zum Anderen geht die Stimmung auf den Fotos verloren. Während der eigentlichen Trauung halte ich mich nicht gerade im Hintergrund, ich möchte Emotionen auf den Fotos festhalten – die innerste Freude, Tränen in den Augen,  Zärtlichkeiten und Momente, in denen jeder sehr berührt ist . Diese Hochzeitsfotos sind es dann auch, welche man sich später immer wieder gern ansieht und in Erinnerung behält – mehr als die im späteren Shooting, zum Teil gestellten Aufnahmen.

Nach der Trauung ging es dann zur Feier (Kaffeetrinken, Abendessen usw.). Trotz der heißen Temperaturen stand nun das Shooting an. Park und See bildeten eine ideale Kulisse für die Aufnahmen. Nach ca. 1 Stunde hatten wir es geschafft und waren durch die Hitze ganz schön ausgepowert. Zurück am Restaurant warteten schon die Gäste mit Holzbocksägen und anderen Spielrunden bevor es zum Kaffeetrinken ging. Hier versuche ich auch wieder, ungewöhnliche Perspektiven zu finden, Schnappschüsse festzuhalten und wieder die Emotionen im Bild zu bannen.

Nach all den geschossenen Fotos geht es an die Auswertung. An solch einem Tag entstehen, je nach Länge des (Foto-)Tages, zwischen 500 und 2000 Aufnahmen. Diese müssen alle durchgesehen und (aus)sortiert werden. Die Zeit vorm Rechner ist wenigstens genauso lang wie die Zeit des Fotografierens. Noch länger dauert dann mitunter die Erstellung eines Fotobuches mit all den Höhepunkten des Tages.

Das erstellte Fotobuch können Sie unten durchblättern. Gedruckt wurde es mit einem Hardcovereinband auf echtem Portraitfotopapier in einem Format von 20 x 28 cm. Einige Innenfotos sind beidseitig gedruckt und haben dann ein Format von ca. 28 cm x 40 cm.

Liebe Silke, lieber René, an dieser Stelle möchte ich mich bei Euch ganz herzlich für die schönen Stunden bedanken. Trotz Hitze und der Anstrengungen ging es immer sehr lustig zu. Ihr habt super mitgemacht. Danke auch, dass ich Eure Bilder veröffentlichen darf.

Wenn Sie sich für die Hochzeitsfotografie von Maik Blume interessieren, kontaktieren Sie mich bitte.

Nachdem ein Urlaub, eine Feier oder eine Hochzeit zu Ende ist, geht es daran, die Erinnerungen zu bewahren. Viele Bilder sind in dieser Zeit auf dem Chip oder auf dem Film gelandet und warten darauf, den Beteiligten, der Familie, den Freunden und Bekannten gezeigt zu werden. Ich selbst kann mich noch gut erinnern, dass wir zu Hause früher immer Dia-Abende gemacht haben. Da wurde dann auch mal schnell ein etwas älterer Dia-Kasten hevor gekramt, um gleich noch ältere Erinnerungen wach werden zu lassen. In der Digitalen Zeit hat sich dies etwas geändert, vom Chip geht es meist gleich auf den Monitor oder – wer einen hat – über einen Beamer auf die Leinwand. Ab und zu werden evtl. noch ein paar Bilder zum Entwickeln gegeben und diese landen dann in Schachteln oder Schuhkartons. Machmal entsteht vielleicht daraus auch noch ein Fotoalbum.

Wer schon Fotoalben angelegt hat, weiß dass das Arbeit macht – soll ja für die Zukunft sein, als Erinnerung. Bilder auswählen, einsortieren, aufkleben, Texte verfassen und dazu schreiben usw. Meißt werden jodoch aus der ganzen Bildfülle der Festplatte nur die Standardgrößen bestellt (also 9×13 oder 10×15), doch damit ist schon die Gestaltungsfreiheit im Fotoalbum eingeschränkt.

Vor einem Jahr habe ich mein erstes Fotobuch gestaltet, parallel zum Fotoalbum, welches meine Freundin anfertigte. Eigentlich nur mal so zum Test, weil ich mir die Druckqualität ansehen wollte, wie kommen die Farben rüber, laufen dunkle Bereiche zu oder reißen helle Bereiche auf, wie ist die Schärfe und bleibt diese erhalten mit größeren Abbildungen, sieht man das Druckraster usw. Kurze Zeit später kam es auch zu Hause an und ich war begeistert. Format 22cm x 22cm und nur 32 Seiten – aber für diesen Test mit knapp 25 Euro preiswert.

Nach unserer USA-Reise stand schon von vornherein fest – Fotobuch! Ausschließlich! Da ich mit CeWe im letzten Jahr sehr zufrieden war, habe ich mich gar nicht erst nach einem anderen Anbieter umgeschaut und die angebotene Software genutzt. Allerdings nicht die vorgefertigten Standardlayouts genommen, sonderen mehrere Tage damit verbracht, ein eigenes individuelles Layout zu finden, die Bilder zu plazieren, Texte (aus dem Urlaubstagebuch) zu übernehmen usw. Da ich mal Grafik-Design studiert habe und auch in der Druckvorstufe einer Druckerei gearbeitet habe, ging mir dies gestaltungstechnisch “leicht von der Hand”. Gut ist bei CeWe auch, dass man nicht unbedingt die angebotene Software nutzen muss, sondern ebenfalls komplette PDF-Dateien hoch laden kann. Somit ist man in der Wahl der Gestaltungssoftware frei und kann sein Fotobuch z.B. mit QuarkXPress, InDesign oder sogar in Word gestalten, wenn man anschließend daraus eine PDF-Datei generieren kann. Aber hier sollte man schon einige Vorkenntnisse besitzen.

Nach nicht mal 3 Tagen klingelte der Postmann mit einem Päckchen in der Hand – da war es. Format 28cm x 21cm querformat (ideal für Panorama-Aufnahmen) im Hardcover und mit 106 Seiten gefüllt mit Erinnerungen in Wort und Bild. Qualität super, Schnelligkeit super, Preis bei der Auflage von 1 Stück mit knapp 75 Euro sehr angemessen. Hier mal ein paar Bilder vom Buch:

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