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Kalibrierung von der Aufnahme bis zum Druck

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Heute möchte ich eine dreiteilige Serie starten in der es um die Kalibrierung geht. Angefangen von der Fotografie bis hin zum Druck. Der erste Teil wird dem sogenannten Weißabgleich gewidmet sein, der zweite Teil wird sich mit der Kalibration des Bildschirmes beschäftigen und im dritten Teil werde ich die Druckerkalibrierung beschreiben.

Ich möchte gleich vorweg schicken, dass es sich bei allen drei Artikeln nicht um einen Testbericht handeln wird, sondern um meine eigene Vorgehensweise und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe.

Alle drei vorgestellten Artikel stammen von der Firma Datacolor aus der Schweiz. Hierbei handelt es sich um den

Weißabgleich mit dem SpyderCube

Bei Studioaufnahmen ist ein korrekter Weißabgleich fast unerlässlich. Hierbei ist es unrelevant ob Personen oder Objekte abgelichtet werden. Viele Fotografen verwenden dafür eine sogenannte farbneutrale 18%-Graukarte. 18% deshalb, weil das menschliche Auge Helligkeitsunterschiede nicht linear sieht, und da erscheinen 18% Grau im Auge wie 50%. Die Graukarte wird beim ersten Foto mit fotografiert und bei der späteren Entwicklung können Farbabweichungen durch Studiolampen ausgeglichen werden – aber dazu später.

DataColor hat sich hierzu Gedanken gemacht und eine vollkommen neue Lösung gefunden, welche nicht nur die Graukarte ersetzt sondern noch einiges mehr zu bieten hat.

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Das Gummiband und der Standfuß (incl. Stativgewinde) dienen zum Aufhängen, Befestigen oder Aufstellen in der Nähe des zu fotografierenden Objektes. Am „Kopf“ des Würfels befindet sich weiterhin eine verchromte Kugel – diese dient später dazu, um im Bild Spitzlichter besser kontrollieren zu können, also die wirklich hellsten Bereiche eines Bildes. In einer der schwarzen Flächen befindet sich weiterhin ein Loch – die sogenannte Lichtfalle. Durch die raue Innenobefläche wird sämtliches einfallendes Licht komplett absorbiert und auf dem Foto ist absolutes Schwarz zu sehen.

Der ganze Würfel besteht aus Plastik und ist durchgefärbt – somit ist er leicht und die Obeflächen haltbar. Zum Lieferumfang gehört auch ein kleiner Stoffbeutel.

Verwendung

Die Verwendung ist natürlich selten einfach. Man rückt das zu fotografierende Objekt in Pose und richtet die Beleuchtung ein. Dann kann das Fotografieren auch schon los gehen – also alles wie bisher. Ein Foto sollte jedoch dem SpyderCube gewidmet sein. Diesen einfach, wie abgebildet, mit in das Bild (Motiv) integrieren. Bitte darauf achten, dass alle Flächen (auch die Lichtfalle) zu sehen sind – shot – fertig. Dies gilt natürlich nicht nur für Studioaufnahmen sondern kann überall dort angewendet werden wo es um die korrekte Wiedergabe von Farben geht.

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Das Motiv zeichnet sich nicht gerade besonders durch hohe Kreativität aus, ich möchte nur an einem Testaufbau die Wirkungsweise demonstrieren. Zu diesem Zweck habe ich auch absichtlich die Halogen-Zimmerlampe als Beleuchtung verwendet, da diese einen sehr hohen rötlichen Strahlungsanteil besitzt.

Bildbearbeitung in Lightroom

Abgesehen von der kleinen Überschrift kann natürlich die Bildbearbeitung in jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm so oder ähnlich vorgenommen werden, welches den Weißabgleich/Grauabgleich unterstützt. Ich selbst nutze Lightroom und werde die Arbeitsschritte deswegen mit Lightroom erklären.

Als erstes öffnet man das Bild, auf welchem der SpyderCube mit abgebildet ist (und freut sich über sein Meisterwerk Icon Wink in ). Ist bei der Aufnahme mit einer (oder mehreren) Glühlampe gearbeitet worden, wird das Bild einen gelblich-rötlichen Farbton haben, in der Mittagssonne aufgenommen sicherlich einen eher bläulichen Farbton.

Nun geht man in die Entwicklungseinstellungen, nimmt die Pipette auf (also das Weißabgleichsauswahlwerkzeug) und klickt auf eine der Grauflächen des SpyderCubes.

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Schwupp hat sich das rötliche oder bläuliche Grau in ein neutrales Grau verwandelt. Das Bild ist nun Beleuchtungsfarbneutral. Ganz wichtig zu erwähnen sind an dieser Stelle vielleicht zwei Punkte: Erstens sollte man für die Beleuchtung des Motivs keine unterschiedlichen Beleuchtungskörper verwenden (also Kalt- und Warmlicht gemischt) und zweitens; ist eine bestimmte Lichtsituation ausdrücklich gewünscht (also z.B. stimmungsvolles Kerzenlicht), dann stößt man natürlich an die Grenzen des SpyderCube für den Weiß-/Grauabgleich – dafür wurde er ja auch nicht entwickelt.

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Nun geht es der Belichtung an den Kragen – sofern diese bei der Aufnahme nicht optimal war. Diese kann jetzt so angepasst werden, dass kein Farbkanal mehr abgeschnitten wird. Das Histogramm liefert die nötigen Informationen jeweils links und rechts mit den Dreiecken.

Um einen größtmöglichen Dynamikumfang zu erhalten, wird nun noch die Helligkeit so eingestellt, dass die weißen Flächen des Cubes gerade so weiß erscheinen (Achtung Histogramm beachten) und die schwarzen Flächen knapp dem Schwarz der Lichtfalle entsprechen. Um dies alles zu erreichen, ruhig mit den Reglern in den Grundeinstellungen der Entwicklung von Lightroom testen.

Bei all der Theorie darf natürlich nicht der persönliche Geschmack, persönliche Vorlieben und Bildaussage vergessen werden. Diese stehen natürlich im Vordergrund.

Sind nun alle Einstellungen getroffen, geht es an die Bearbeitung der eigentlichen Motive – ohne den Cube. Mit der rechten Maustaste klickt man in das gerade bearbeitete Bild und wählt „Einstellungen kopieren“. Im darauf erscheinenden Dialog werden die Einstellungen ausgewählt, welche kopiert werden sollen (also z.B. Weißabgleich, Belichtung, Schwarz-Bechneidung usw.)

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Nun einfach das nächste Motiv bzw. das nächste Bild auswählen – rechter Mausklick – Einstellungen einfügen – fertig. So kann nun mit jeder Aufnahme verfahren werden, welche unter den gleichen Bedingungen aufgenommen wurde. Schnell und effizient – ohne dass bei jedem Foto wieder die Werte erneut angepasst werden müssen.

Fazit

Für mich ist der SpyderCube eine lohnende Investition gewesen. Er ist klein, leicht, transportabel, schnell einsatzbereit, robust und erfüllt mehr Funktionen als eine Graukarte. In Lightroom (oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen) habe ich schnell Zugriff auf Belichtungswerte, Farbnuancen und den Weißabgleich. Wer bei seinen Fotos Wert auf einen korrekten Weißabgleich legt und/oder eine Serie des gleichen Motivs bearbeiten möchte, hat mit dem SpyderCube eine geniale Alternative zur Graukarte.

Ich werde immer mal wieder gefragt, warum auf vielen Bildern unseres Sternenhimmels so schöne bunte Farben zu sehen sind. Wenn wir in der Nacht bei klarem Himmel nach oben sehen, dann haben die Sterne alle eine helle Färbung – mitunter kann man mal eine leicht rötliche oder bläuliche ausmachen. Um jetzt nicht ins Detail zu gehen, hier mal nur drei Gründe, welche vielleicht noch am ehesten (auch für den Laien) zu verstehen sind.

  1. Unser Auge bzw. die auf der Netzhaut befindlichen Pigmentzellen benötigen eine gewisse Helligkeit um Farben wahrnehmen zu können. Unterschreitet die Helligkeit ein gewisses Maß, dann können wir nur noch Helligkeitsunterschiede wahr nehmen. Frei nach dem Sprichwort “Nachts sind alle Katzen grau”.
  2. Weiterhin spielt die einfallende Lichtmenge eine Rolle. Unsere Pupille öffnet sich bei Dunkelheit. Der Durchmesser der geöffneten Pupille liegt dann zwischen 6 und 8 mm. Das aber ist nichts im Vergleich zu einem Teleskop. Die Durchmesser der Öffnungen für das einfallende Licht liegen hier zwischen 5 und 40 cm – zumindest für im normalen Handel käufliche Reflektoren und Refraktoren. Über Linsen- und/oder Spiegelsysteme wird das Licht dann gebündelt und gelangt danach über ein Okular und Pupille ins Auge. Somit sieht man wesentlich mehr am Nachthimmel – aber oft auch noch keine Farben.
  3. Das Auge sieht quasi in Echtzeit. Das gerade jetzt einfallende Licht wird sofort über den Sehnerv ins Hirn geleitet und dort verarbeitet – es entsteht ein Bild dessen, was wir gerade sehen. Das Auge, die Netzhaut oder das Hirn kann einfallendes Licht aber nicht speichern oder sammeln. Das allerdings kann Filmmaterial oder der Kamerasensor. Am Anfang der Belichtung ist alles Schwarz und jedes einfallende Lichtteilchen (Photon) wird auf dem Filmmaterial oder der Sensorzelle gesammelt. So als ob Erbsen in einen Eimer fallen. Ist der Eimer voll – also sind genug Photonen auf dem Sensor dann entsteht weis – oder je nach Farbe (Wellenlänge) des Lichts eine andere bunte Mischung.

Gestern Abend habe ich mal wieder meine Ausrüstung auf der Terasse aufgebaut und einige Fotos gemacht. Alle nachfolgenden Bilder wurden mit der EOS 5D Mark II “geschossen”. (Zum Vergrößern wie immer anklicken)

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Bei diesem Ausschnitt der Milchstrasse habe ich die Kammera mit einem 24mm Objektiv auf das mitgeführte Teleskop aufgesetzt und 10 mal 1 Minute belichtet. Die Einzelbilder wurden danach gestackt (also übereinandergelegt und miteinander verrechnet) um das Rauschverhalten zu verbessern.

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Dieses Bild zeigt unsere nächstgelegene Galaxie – den Anromedanebel oder auch Andromedagalaxie mit der Bezeichnung Messier 31 (M31). Sehr schön sind hier die Spiralarme der Galaxie zu sehen. Das Bild entstand aus 2 Bildern mit je 3 Minuten Belichtung. Bei dieser Aufnahme war die Kamera direkt an das Teleskop angeschlossen worden – ein 8 Zoll Spiegelteleskop mit einer Brennweite von 1000mm. Die Nachführung erfolgte manuell.

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Der Hantelnebel (Messier 27 oder kurz M27) ist ein gutes Beispiel für die Farbigkeit des Himmels. Mit bloßem Auge ist er nur zu erahnen und mit einem Blick durch ein Teleskop sieht man lediglich einen hellen Nebel bzw. einen nebligen Schleier. Erst durch sammeln des Lichts kommt Farbe ins Spiel. Eigentlich ist er noch etwas roter, aber dieser Bereich (Wellenlänge) wird in der Kamera durch einen Tiefpaßfilter nicht zum Sensor durchgelassen.

Noch eine Aufnahme zum Schluß von unserem Erdtrabanten, welche allerdings nicht von letzter Nacht stammt – es ist fast Neumond, der Mond also nicht zu sehen. Sehr schön sieht man hier die Krater und Furchen des Mondes, welche sich einem nur mit einem Blick durchs Teleskop offenbaren. Ohne Hilfsmittel betrachtet, sieht man lediglich Helligkeitsunterschiede auf der Oberfläche des Mondes.

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So, ich hoffe Ihr fandet es interessant und ich konnte etwas von meinem Hobby Astronomie “rüberbringen”.

Gestern Abend habe ich es mir auf der Terrasse richtig gemütlich gemacht und wollte eigentlich die Perseiden fotografieren. Die Perseiden sind aber nicht irgendwelche Blumen oder Insekten sondern ein Meteoritenschauer. Diese Meteoriten sind wiederum Auflösungsprodukte des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde kreutzt in jedem Jahr im Juli/August die Bahn des Kometen. Die Umlaufszeit um die Sonne beträgt etwa 120 Jahre und das letzte Mal hat er die Erde 1992 besucht. “Ganz nahe” wir er erst im Jahr 2126 wieder zu sehen sein, aber leider nicht mehr für die Leser dieses Artikels.
Aber zurück. Die Kamera hatte ich auf einen Tisch gelegt, mit einem 16mm Weitwinkelobjektiv und Blick senkrecht nach oben. Mit einer ISO-Einstellung von 1200, Blende 2,8 und einer Belichtungszeit von ca. 3 Minuten sollten Strichspuraufnahmen eines großen Teils des Himmelsgewölbes entstehen, in der Hoffnung, dass ab und zu eine Sternschnuppe zu sehen ist und auf dem Sensor ihr Dagewesensein hinterlässt. Ein paar Testaufnahmen habe ich gemacht, um die Belichtungszeit auszuloten, das Rauschverhalten zu begutachten und den Himmelsausschnitt zu sehen. Als dies alles zu meiner Zufriedenheit erledigt war, sollte es nun endlich los gehen. Aber was war das. Es zogen dicke Wolken auf. Ein paar Minuten habe ich noch gewartet, aber es half nichts – der Himmel zog sich vollkommen zu. Na gut, alles wieder einpacken – einen Wolkenfilter gibt es ja leider (noch) nicht.
Also alles angesackt und auf einmal wackelte ganz gemütlich ein Igel über die Terasse. Was denn nun – dachte ich – na machst mal die Terassenbeleuchtung an. Der Igel schaut mich an und es kam mir vor, als würde er mich ansehen und sagen wollen “nu mach schon ein paar Bilder von mir”. Also habe ich hastig versucht die Kameraeinstellungen zu ändern. Objektiv konnte ich leider nicht wechseln, das war zu weit weg und ich wusste ja nicht, ob der Igel wieder weg rennt. Aber bei 16mm Brennweite musste ich ganz nahe an den Igel kommen, sonst wäre ja nicht viel zu sehen. Helligkeit – naja so konnte man das auch nicht nennen mit einer 7 Watt Energiesparlampe – aber gut, ISO rauf, was die EOS 5d MKII hergibt: 25600. Klick und angesehen, das ging gar nicht – nur rauschen. Also runter auf ISO 6400 und klick – okay geht. Nun noch Motiv finden – hoffentlich rennt er nicht wieder weg. Langsam habe ich mich immer näher an ihn herangetastet. Mitunter war die Linse nur 15 cm von seine Nasenspitze entfernt. Durch den Spiegelschlag hat sich allerdings der Igel immer erschrocken und er tat mir etwas leid. Zum Glück hat die Kamera auch eine Livebildfunktion. Der Spiegel klappte noch einmal hoch und das Bild war auf dem Kameramonitor. Klick, klick, klick…

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Selbst mit ISO 6400 und offener Blende von 2,8 kamen Belichtungszeiten von bis zu einer Sekunde zu stande. Aber der Igel hielt schön still und genoss es geradezu ein Fotomodel zu sein. Vom Meteoritenjäger zu ganz irdischen und naheliegenden Fotos.
Aber heute Abend, ist ja auch noch ein Abend und da soll auch das Maximum an Meteoriten zu sehen sein (in der Zeit zwischen Dunkelwerden und Mitternacht mit bis zu 70 Sternschnuppen pro Stunde). Hoffentlich passt das Wetter. Bis zum Jahr 2126 kann ich ja leider nicht warten.

Gestern Abend gegen 18 Uhr zog sich langsam der Himmel zu und es wurde fast unerträglich schwül. Um 21 Uhr war die Sonne schon lange nicht mehr zu sehen, der Himmel war bedeckt mit dunklen Wolken aber im Osten müssen die Wolken so hoch gewesen sein, dass die Sonne sie noch kräftig anstrahlen konnte. Die helle Reflektion schien durch die tiefer liegenden Wolken durch und es sah Abends aus wie am Morgen kurz bevor die Sonne aufgeht. Ein ungewöhnliches Bild am Abend. Ca. halb zehn ging dann das Gewitter los. Also schnell ins Auto gesetzt und an die Elbe gefahren (Belgern liegt ja direkt an der Elbe). Stativ aufgebaut, Kamera drauf gesetzt, mit Entsetzen festgestellt, dass ich das Weitwinkel nicht dabei hatte, gehofft, dass es auch das 24 mm macht, Kamera auf “manuell” gestellt und “BLITZ” – mißt – verpasst. Nun hatte ich wenigstens eine halbe Minute Zeit, um die Einstellungen an der Kamera in Ruhe anzugehen. Es war um diese Uhrzeit noch relativ hell, also erst einmal Blende zu und ISO runter damit ich länger belichten konnte. Nach dem Motto “versuch macht kluch” Blende 18, ISO 100 und Belichtungszeit auf 10 Sekunden gestellt und ausgelöst. Das Bild war noch extrem hell, also Belichtungszeit auf 5 Sekunden runter genommen – “BLITZ” – hmmm wieder verpasst. Nocheinmal ausgelöst – so geht es.

So stand ich dann da wie bei der Feuerwerksfotografie und machte einen Schuß nach dem anderen. Langsam wurde es merklich dunkler und ich konnte die Belichtungszeit auch etwas höher nehmen. Dann fing es langsam an zu tröpfeln und auf der Objektivlinse hielten sich einige Regentröpfchen fest. Durch die geschlossene Blende waren diese dann auch auf dem Bild zu sehen, also Blende wieder auf um die Tiefenschärfe zu verkürzen. Damit wurden allerdings die Belichtungszeiten wieder kürzer und der “Streß” mit dem Auslösen ging wieder von vorn los. Insgesamt habe ich etwa 120 Bilder gemacht auf denen aber 18 mal Blitze erwischt wurden. Eine doch recht gute Ausbeute.

Hier mal zwei Aufnahmen aus der Serie. Ich hoffe sie gefallen.

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Nachdem ich vor einiger Zeit schon das Buch “Der fotografische Blick” des Autors und Fotografen Michael Freeman gelesen habe, bin ich heute auf sein neuestes Buch gestoßen. “Kunst der perfekten Belichtung” heißt das neue Werk, welches ab Juni 2009 im Handel erscheinen soll.

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Der Londoner Reise- und Reportagefotograf Michael Freeman kann auf eine über 30-jährige Berufserfahrung zurückgreifen und hat bisher über 40 Bücher veröffentlicht. Zu diesen zählen u.a. Bildbände und Reportagen aber auch Fachbücher über das Fotografieren selbst. Die flüssige Schreibweise des Autors lassen seine Bücher nicht als trockene Lehrbücher erscheinen sondern vermitteln einen praktischen Eindruck seiner Sichtweisen und Erfahrungen. Viele Beispiele in seinen Büchern lassen sich schnell nachvollziehen und genug Raum für die eigene Krativität.

Weitere Bücher von Michael Freeman in