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Tag 11 und 12 (San Francisco)

Nun haben wir alle Nationalparks gesehen, zumindest die, die wir uns vorgenommen haben. Die Entfernungen zwischen unseren Hotels werden immer kürzer – aber auch der Urlaub ist bald vorbei. Vor uns liegen noch San Francisco, der Highway No. 1 entlang der Küste von San Francisco nach Los Angeles und LA selbst. Aber heute geht es erst mal in die europäischste Stadt Amerikas – San Francisco. Auf der Autofahrt dort hin gab es außer wieder kilometerlanger – oder besser meilenlanger – gerader Strecken nicht viel zu erleben. Aber das wollten wir ja auch nicht – wir wollten in die Stadt. In der Stadt wurde der Highway immer breiter und breiter, auf einmal nun schon 8-spurig – eine Fahrtrichtung wohlgemerkt. Aha – da war auch schon der Grund dafür – Maut auf der Bay-Bridge.

Im Hotel angekommen hat uns die Realität erst einmal eingeholt. Wir waren noch voller schöner Eindrücke unserer ganzen Reise und dann das. Parkplatzsuche. Rien ne va plus – Nichts geht mehr. Aber das Hotel hat noch eigene Parklätze. Was? Sind wir im falschen Film? 28 US Dollar pro Nacht plus Steuer – nur der Parkplatz! Ich glaub mich tritt ein Pferd. Zwei Nächte wollten wir bleiben, das macht zusammen – eine Tankfüllung. Was solls, Auto abgeparkt, zur Rezeption, mich darüber beschwert – aber das schien die “Hotelfachfrau” mächtig zu interessieren. Wahrscheinlich hätte ich das erst machen sollen, nachdem wir unser Zimmer bekommen haben. Dieses sah nämlich ganz nach der Antwort auf meine Beschwerde aus. Wir waren pappe satt. Klein, abgewohnt, schmuddelig, mit Blick auf den Hinterhof. Und in der Nacht lief dann auch noch die Klimaanlage aus. Naja – dachten wir – wir sind sowieso nur zum Schlafen hier und wegen der zwei Nächte lassen wir uns jetzt nicht den Urlaub vermiesen. Ein wenig Zeit hatten wir noch an diesem Tag und mit einem Blick auf die Karte war schnell klar – wir laufen zum Fischermans Warf Richtung Pier 39.

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Für den zweiten Tag in San Fransisco hatten wir uns einiges vorgenommen – am Ende des Tages haben wir festgestellt, dass wir ca. 26 km in den Füßen hatten. Eine andere Erkenntnis war, wenn über einem Geschäfft “Hardware Tools” steht, dann gibt es dort keine Festplatten (ich brauchte nämlich eine, weil meine alle voll waren) sondern Werkzeug. Festplatten gibts im “Office Depot”.

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Auch in San Francisco wollten wir viel sehen, aber die Zeiger der Uhren laufen unaufhörlich. Und so sahen wir Alcatraz nur von der Küste. Der Eintritt dort ist übrigens kostenlos – allerdings kommt man dort nur mit dem Schiff hin – Ihr wisst schon was ich meine… ($)

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Selbst die Golden Gate Bridge sahen wir nur von einer Seite – obwohl die Aussicht von der anderen Seite noch schöner ist, da man von dieser Seite hinter der Brücke das Finanzzentrum, und damit die Skyline von San Franciso, sieht.

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Am späten Nachmittag ging es durch die Hochhäuserschluchten wieder Richtung Hotel. Völlig erledigt und mit dicken Füßen in unserem Zimmer angekommen, schrieben wir noch Tagebuch, sicherten die Fotos, studierten die Strecke des nächsten Tages und störten uns nicht mehr an unserem Hotelzimmer.

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Übrigens, wer Interesse hat, unter www.maikblume.de (meinem Fotoblog) habe ich noch ein paar Bilder mehr hochgeladen.

Tag 7 und 8 (Hoover Staudamm und Las Vegas)

Bergfest! Die Hälfte der Zeit ist nun leider schon vorbei. Ihr könnt Euch vorstellen (an Hand der letzten Berichte), wieviel wir in den letzten paar Tagen gesehen haben, welche Eindrücke wir verarbeiten müssen, wieviel Meilen wir geschrubbt haben. Also sind wir froh, dass wir mal nicht in ein anderes Hotel ziehen müssen und einfach etwas ausspannen können. Und das hier in Las Vegas. Aber eine Sache wollten wir uns trotzdem ansehen – den Hoover Staudamm. Im Fernsehen hatte ich letztens eine Reportage gesehen, dass der Wasserstand mangels Niederschlag in den Bergen dramatisch gesucken ist und die stromerzeugenden Turbinen nicht mehr mit dem Wasserdruck versorgt werden, um auf volle Leistung fahren zu können. So waren wir gespannt, wie das aussieht – “dramatisch gesunken”.

Und wirklich – ca. 30 Meter! unter normal. Man sieht sogar den jahrelang gehaltenen Wasserpegel – unter dem das Felsgestein eine sehr helle Färbung aufweist.

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Auch die Turbinen wollten wir uns mal ansehen und zum Glück gab es auch Führungen dort hin – 10 Dollar pro Person. Wir dachten natürlich – okay, dafür wird uns schon was geboten. Aber wie so oft bei privaten Unternehmen dort, ist viel mehr Schein als Sein – also gab es nur einen Dokufilm über 10 Minuten, eine Fahrstuhlfahrt in das Innere der Tubinenanlage und 5 Minuten Turbinen ankucken. Das war’s. Egal, wir haben es mal gesehen.

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Der Damm selbst ist sehr befahren und große LKWs dürfen schon gar nicht mehr drüber. Die Sicherheitsvorkehrungen sind sehr groß und so hat man entschieden, einen neuen Highway zu bauen und damit verbunden eine neu Brücke über den Damm. Diese befindet sich noch im Bau.

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Am Nachmittag ging es dann auf den Strip – muss man ja mal gesehen haben, wenn man schon mal da ist. Da nur noch der Nachmittag und der Abend zur Verfügung standen, standen natürlich die bekannten Gebäude auf dem Programm – hier z.B. das NewYork-NewYork.

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Zwischen dem Luxor (also der schwarzen Pyramide) und dem Mandalay Bay haben wir auch eine Gallerie von Peter Lik gefunden – super Klasse FineArtPrints. Seht Euch mal seine Arbeiten an (auf den Namen klicken) – aber besser sieht das natürlich noch ausgedruckt aus, auf großformatigen Prints in Rahmung.

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Naja – und am Abend gab es dann noch die üblichen Verdächtigen, wie auf den Bildern zu sehen.

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Gegen Mitternacht waren wir wieder im Hotel, morgen lange Autofahrt… – na dann Gute Nacht.