Oft frag man sich ja so, wo überall die eigenen – oder auch andere – Fotos veröffentlicht werden. Sind diese Bilder ganz normal über eine Agentur erworben worden, ist es meistens kein Problem dies nachzuvollziehen, da von der Agentur der Kunde genannt wird, die Zeitschrift und/oder die Internetseite. Nun gibt es aber auch, wie fast in jeder Branche, immer mal wieder schwarze Schafe, die das mit den Urheberrechten nicht ganz so genau nehmen und statt einer Überweisung zu tätigen, einfach die Tastenkombination <STRG>+<C> und <STRG>+<V> bevorzugen.
Die kanadische Firma Idée Inc. hat ein Tool entwickelt namens TinEye. Dieses kleine Programm lässt sich problemlos als PlugIn im Firefox oder InternetExplorer installieren und scannt eine Bilderdatenbank von derzeit über 1.000.000.000 Bildern ab. Nachdem das Tool installiert ist kann man auf einem Bild einfach mit der rechten Maustaste klicken und es öffnet sich ein PopUp-Fenster mit dem neuen Eintrag Search Image on TinEye. Es öffnet sich ein neues Fenster und alle gefundenen Bilder werden mit Angabe der URL angezeigt. Einige meiner Bilder konnte ich so ausfindig machen (alles legal erworben). Die Übereinstimmung ist verblüffend, auch weil einige Bilder im Nachhinein durch die Kunden verändert worden sind. Sicherlich wird TinEye nicht alle Bilder finden können, dafür ist die Anzahl der im Netz befindlichen Bilder einfach viel zu gross.
Auf der Seite TinEye Plugin lässt sich das Plugin (kostenfrei) downloaden und hier kann man mehr über die Arbeitsweise des Tools erfahren (englisch).
Habt Ihr schon mal Eure Bilder unerlaubterweise auf anderen Webseiten gefunden? Wie reagiert Ihr dann?







