Archiv für die Kategorie „Ausstellungen“

Vor einiger Zeit lernte ich über einen Freund Heidi kennen. Sie hatte einige Fragen zur Fotografie und so trafen wir uns und sprachen etwas über Fotografie und sie zeigte mir ihre Kompositionen verschiedenster Natur- und Makroaufnahmen. Heidi möchte ich Euch nicht vor enthalten und so bat ich sie, mal etwas über sich zu schreiben. Hier ihre Zeilen:

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Hallo liebe Leute,

in den folgenden Zeilen gebe ich euch einen kurzen Überblick über meine Person, mein Leben und meine Leidenschaften.

Also… mein Name ist Heidi Malaka, 1978 in Jena geboren und aufgewachsen. Dies zusammen mit meiner 2 Jahre jüngeren Schwester Kathrin in einem liebevollen Zuhause. Nach dem Abitur habe ich eine Lehre als Feinoptikerin absolviert und weitere 3,5 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Anschließend habe ich mein Leben mit schwerem aber auch leichtem Herzen revolutioniert. Ich habe erneut die Schulbank gedrückt. Und zwar habe ich den Studiengang Laser- und Optotechnologien an der Fachhochschule in Jena als Bachelor erfolgreich abgeschlossen. Dieser Erfolg wurde anschließend mit einem 1jährigen Auslandsaufenthalt in Australien und Neuseeland gemeinsam mit meinem Freund Andreas Busse, Inhaber der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau, gekrönt. Es war ein außergewöhnliches Jahr, einfach nur traumhaft…

Und wohl in diesem Zusammenhang habe ich die Liebe zur Fotographie wieder entdeckt. Es verging kein Tag, an dem ich nicht meine Kamera gezückt habe. Um jeden herzerwärmenden Moment festhalten zu können, welcher später alte Erinnerungen wieder wach rütteln sollte. Ich weiß nicht genau, wie viele Bilder wir wieder zurück nach Deutschland gebracht haben… Auf jeden Fall so viele, dass sie den 5stelligen Bereich vor dem Komma locker ausfüllen.

Für mich ist meine Kamera mein Werkzeug. Sie soll diejenigen Motive möglichst so getreu wiedergeben, wie ich sie in jenem Moment wahrnehme. Für mich persönlich ist, allg. gesprochen, ein Fotoapparat nur Mittel zum Zweck.
Er kann, wenn er richtig bedient wird, gute Bilder aufnehmen. Er kann aber auch nur „Knipsen“. Die Qualität bzw. Motivwahl ist dann wohl eher fraglich. Was ich damit ausdrücken möchte, ist, dass man mit jeder Art von Fotoapparat gute Bilder aufnehmen kann, solange der Fotograf das gute Motiv sieht.

Es ist wohl nicht schwer für Euch, zu erraten, welche Motive mich inspiriert haben. Es ist die Natur, welche uns in ihrer Schönheit tagtäglich umgibt. Sie bezaubert mich und vielleicht ja auch jedem Betrachter meiner Arbeiten… Manchmal muss man nur die Augen öffnen, um zu sehen, mit welchen Schönheiten wir umgeben sind.

Wenn ich nicht gerade fotografiere, findet man mich an der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau. Neben Boot fahren, Tret-, Ruder- oder Segelboot, kann man sich hier auch ausgiebig mit dem Windsurfen schaffen. Dies ist eine weitere Leidenschaft meinerseits – Windsurfen. Es ist ein wunderschönes Erlebnis auf dem Wasser dahin zu gleiten. Eingepackt im warmen Neopren kann man der Kälte strotzen und unbeschränkten Spaß auf und manchmal im kühlen Nass erleben. Am Schönsten finde ich, wenn man dieses unglaubliche Gefühl der Freude mit anderen Gleichgesinnten teilen kann. Aber dies betrifft ja jede Sportart…

Also viel Spaß beim Entdecken wünscht Euch

Heidi Malaka

PS: Noch eine kleine Randinformation. Einige wenige Bilder meinerseits sind derzeit auch in der Künstlerwerkstatt „Vogelfrei“ in der Leipziger Straße in Torgau ausgestellt. Also wer Lust und Laune auf Plaudern hat oder einfach nur Schauen will, ist herzlich willkommen.

In der Galerie findet Ihr einige Arbeiten von Heidi. Wer Interesse hat, mit ihren Motiven sein Heim zu verschönern, kann diese auch unter Bild-als-Poster bestellen.

In der heutigen Ausgabe der Torgauer Zeitung gibt es einen Bericht zur Ausstellungseröffnung zu lesen – oder hier, der Onlineausgabe der Zeitung

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Nun ist es geschafft. Nach fast 2 Monaten Arbeit sind alle 19 Motive bearbeitet, ausgedruckt und eingerahmt. Heute werden die Bilder aufgehangen und morgen ist Eröffnung. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Arbeit macht bis man selbst von den Ausdrucken überzeugt ist. Wie schon in meinem Artikel über Bildbearbeitung und mentale Stimmung geschrieben, ist auch nicht jeder Tag wie der Andere.

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Die Ausdrucke erfolgten alle über einen Epson Drucker Photo Stylus R2880 A3+ color. Der Drucker arbeitet mit 8 verschiedenfarbigen Tinten (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, Hellcyan, Hellmagenta, Dunkelgrau und Hellgrau) der Epson UltraChrome – K3-Tinten Serie. Gerade die Verwendung von Schwarz, Dunkelgrau und Hellgrau bringen sehr überzeugende Ergebnisse bei monochromen Ausdrucken hervor. Eine derartige Brillianz lässt sich mit nur einem Schwarzton nicht nachbilden. Entgegen verschiedener Meinungen, dass der Drucker zu kleine Tintenpatronen hat, kann ich das nicht so bestätigen. Erst nach ca. 18 Metern gedruckter Fläche (30 cm Breite) musste ich die erste Patrone wechseln. Alle Bilder der Ausstellung sind im Format 30 x 45 cm. Rechnet man noch ca. 8 cm Beschnitt hinzu, kommt man so auf 34 Bilder bis zum ersten Tintenpatronenwechsel – eine doch beachtliche Leistung finde ich. Cyan und Magenta habe ich bisher noch gar nicht wechseln müssen, nach nun schon ca. 30 Metern Ausduck. Mit dem Drucker werden verschiedene ICC-Profile mitgeliefert, welche das Farbmanagement relativ einfach händeln lassen.

Hattet Ihr schon eigene Ausstellungen? Wie seid Ihr an das Projekt heran gegangen?

Am 18. April wird meine erste Ausstellung mit eigenen Arbeiten eröffnet. Ein Freund sagte mir, das wäre keine Ausstellung sondern eine Vernisage. Egal wie man es nennt, es werden Arbeiten, also Fotos und Bilder, von mir in einem öffentlichen Gebäude hängen, vor denen (hoffentlich) einige Betrachter stehen bleiben. Bisher habe ich mehr oder weniger Auftragsarbeiten durchgeführt und biete meine Fotos über Foto- und Bildagenturen an. Das ist auf jeden Fall etwas anderes. Bei Auftragsarbeiten hat man die Vorstellungen des Kunden umzusetzen – sicherlich mit Einfluss der eigenen Kreativität, und bei Agenturen bestimmt im allgemeinen die Verkaufbarkeit die Motivwahl und Nachbearbeitung der Fotos. Im Laufe der Jahre haben sich aber parallel zu diesen Aufnahmen auch meine eigenen Interpretationen angesammelt und schlummern entweder auf der Festplatte oder hängen zu Hause an der Wand.

Über meine Vorbereitungen bis zur Ausstellung und danach werde ich hier schreiben. Bis zur Eröffnung ist ja noch etwas Zeit – allerdings werden mir 10 Tage fehlen, da schon seit längerem wieder eine Fotoreise geplant ist – und die möchte ja auch noch vorbereitet werden. Wenn Ihr Vorschläge habt, welche mir – als Ausstellungsanfänger – oder anderen Bloglesern weiterhelfen können, bitte schreiben.