Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

Als Fotograf ist man ja (fast) immer bestrebt, seine Bilder auch in gedruckter Form zu sehen. Noch schöner ist es allerdings, wenn man die Fotos nicht selbst ausdruckt, sondern die Bilder gekauft und dann vom Käufer gedruckt werden. Viele Hobby- und auch Profifotografen wenden sich diesbezüglich an die verschiedensten Bild- und Fotoagenturen, um ihre Bilder anzubieten. Das Prozedere, um bei den verschiedensten Bildagenturen aufgenommen zu werden ist sehr unterschiedlich. Oft reicht nur die Registrierung, bei anderen sind eine stattliche Anzahl von Referenzfotos einzureichen. Aber die Aufnahme bei einer Bildagentur (BA) ist nur die eine “Hürde”. Da gibt es noch zwei andere. Zum Einen kann man zwar hunderte oder tausende Fotos an die BAs liefern bzw. zusenden oder uploaden, aber ob diese dann auch von den BAs genommen werden ist eine andere Frage. Hier entscheiden Fragen der Qualität der Bilder, des Portfolios der Bildagenturen und andere Kriterien. Die zweite Hürde aber ist die Entscheidende. Die bestimmt den Erfolg des Bildes. Will es der Kunde der BA. Erst wenn diese gemeistert ist, sich das Bild also verkauft, kann man sagen, man hat den Nerv des Kunden getroffen. Und je öfter desto besser.

Aber zurück zur Überschrift. Mit Getty Images habe ich mich in meinem “Fotografenleben” schon oft befasst, ist es doch inzwischen die weltgrößte Bildagentur. Vor ca. 5 Jahren habe ich mich dort das erste Mal beworben und einige Bilder zugesendet. Kurz darauf kam eine Ablehnung. Im Nachhinein war das nicht anders zu erwarten. Die von mir ausgesuchten Fotos waren schrecklich (aus heutiger Sicht). Ich war enttäuscht, die Bilder waren doch sooo schön. Heute weiß ich, das reicht nicht. Schöne Bilder klebt man sich ins Album oder lässt sie auf der Festplatte. Beides sieht man sich später kaum noch an.

Bilder brauchen Inhalt. Und so habe ich die letzten Jahre an meinen Bildern gearbeitet – und ich habe mich nicht bei Getty beworben. Getty kam zu mir. Naja, nicht gleich die Chefetage, aber einigen Bildredakteuren von Getty sind wohl doch einige meiner Fotos aufgefallen und ich sollte sie in voller Auflösung hochladen. Nun bin ich gespannt, ob sich die Bilder auch verkaufen – na schau mer ma….

Nun ist es schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich auf meinem Blog etwas geschrieben habe. Aber es hat sich bei mir auch einiges getan. Aber dazu später mehr. Heute mal ein Thema, was ich bisher noch gar nicht angefaßt habe. Durch meinen Sohn bin vor einiger Zeit darauf aufmerksam geworden – Malen mit Licht. Sicher, des kennen schon viele, aber einige halt auch noch nicht.

Am besten erst mal das folgende Video von Marko 93 anschalten, wegen der coolen Musizi, und dann unten weiterlesen.

Wie geht das nun? Eigentlich ganz einfach, wer sich mit der Fotografie etwas auskennt. Stichwort Langzeitbelichtung. Ganz wichtig ist die Verwendung eines Statives. Bei Belichtungszeiten oberhalb von 30 Sekunden sollte erstens die Kamera natürlich einen festen Standpunkt haben und zweitens, wer selber mit Licht malen will, kann dabei die Kamera nicht auch noch halten. Womit wird nun gemalt? Im Prinzip mit fast jeder Lichtquelle, Laserpointer, Taschenlampe, LED-Lämpchen usw. Wenn man dazu auch noch verschiedene Farben einsetzt, können ganz skurile Kunstwerke dabei herauskommen.
Noch interessanter wird die ganze geschichte mit mehreren Personen und dazu auch noch wenn, viele Bilder später in einem Videoprogramm zusammengesetzt werden und dabei ein Film entsteht.
Also, einfach mal probieren – ist eine lustige Geschichte, die auch Spaß macht. Noch wird es zeitig dunkel und das Wetter ist ja auch nicht das Dollste, um schöne Postkartenbilder zu machen. In dunklen Räumen funktioniert das auch.

Nachdem ein Urlaub, eine Feier oder eine Hochzeit zu Ende ist, geht es daran, die Erinnerungen zu bewahren. Viele Bilder sind in dieser Zeit auf dem Chip oder auf dem Film gelandet und warten darauf, den Beteiligten, der Familie, den Freunden und Bekannten gezeigt zu werden. Ich selbst kann mich noch gut erinnern, dass wir zu Hause früher immer Dia-Abende gemacht haben. Da wurde dann auch mal schnell ein etwas älterer Dia-Kasten hevor gekramt, um gleich noch ältere Erinnerungen wach werden zu lassen. In der Digitalen Zeit hat sich dies etwas geändert, vom Chip geht es meist gleich auf den Monitor oder – wer einen hat – über einen Beamer auf die Leinwand. Ab und zu werden evtl. noch ein paar Bilder zum Entwickeln gegeben und diese landen dann in Schachteln oder Schuhkartons. Machmal entsteht vielleicht daraus auch noch ein Fotoalbum.

Wer schon Fotoalben angelegt hat, weiß dass das Arbeit macht – soll ja für die Zukunft sein, als Erinnerung. Bilder auswählen, einsortieren, aufkleben, Texte verfassen und dazu schreiben usw. Meißt werden jodoch aus der ganzen Bildfülle der Festplatte nur die Standardgrößen bestellt (also 9×13 oder 10×15), doch damit ist schon die Gestaltungsfreiheit im Fotoalbum eingeschränkt.

Vor einem Jahr habe ich mein erstes Fotobuch gestaltet, parallel zum Fotoalbum, welches meine Freundin anfertigte. Eigentlich nur mal so zum Test, weil ich mir die Druckqualität ansehen wollte, wie kommen die Farben rüber, laufen dunkle Bereiche zu oder reißen helle Bereiche auf, wie ist die Schärfe und bleibt diese erhalten mit größeren Abbildungen, sieht man das Druckraster usw. Kurze Zeit später kam es auch zu Hause an und ich war begeistert. Format 22cm x 22cm und nur 32 Seiten – aber für diesen Test mit knapp 25 Euro preiswert.

Nach unserer USA-Reise stand schon von vornherein fest – Fotobuch! Ausschließlich! Da ich mit CeWe im letzten Jahr sehr zufrieden war, habe ich mich gar nicht erst nach einem anderen Anbieter umgeschaut und die angebotene Software genutzt. Allerdings nicht die vorgefertigten Standardlayouts genommen, sonderen mehrere Tage damit verbracht, ein eigenes individuelles Layout zu finden, die Bilder zu plazieren, Texte (aus dem Urlaubstagebuch) zu übernehmen usw. Da ich mal Grafik-Design studiert habe und auch in der Druckvorstufe einer Druckerei gearbeitet habe, ging mir dies gestaltungstechnisch “leicht von der Hand”. Gut ist bei CeWe auch, dass man nicht unbedingt die angebotene Software nutzen muss, sondern ebenfalls komplette PDF-Dateien hoch laden kann. Somit ist man in der Wahl der Gestaltungssoftware frei und kann sein Fotobuch z.B. mit QuarkXPress, InDesign oder sogar in Word gestalten, wenn man anschließend daraus eine PDF-Datei generieren kann. Aber hier sollte man schon einige Vorkenntnisse besitzen.

Nach nicht mal 3 Tagen klingelte der Postmann mit einem Päckchen in der Hand – da war es. Format 28cm x 21cm querformat (ideal für Panorama-Aufnahmen) im Hardcover und mit 106 Seiten gefüllt mit Erinnerungen in Wort und Bild. Qualität super, Schnelligkeit super, Preis bei der Auflage von 1 Stück mit knapp 75 Euro sehr angemessen. Hier mal ein paar Bilder vom Buch:

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Am Wochenende, speziell am 12.9.2009, war es mal wieder soweit. In Belgern fand das 7. Guggemusikspektakel statt. Organisiert wurde die Gaudiveranstaltung wieder vom “Geile-Gugge” e.V. Belgern. Mit dabei waren Gugge-Bands aus Frankreich “D’LUSTIGE KLIQUE”, aus Österreich die “Emser Palast-Tätscher”, der Schweiz die “RüssSuuger Ämme” und aus Deutschland die “Rüdersdorfer Schalmeien”, “Solebohrer” sowie die Gastgeber “Geile-Gugge”.

[Update:] Die Gugge-Band aus Frankreich “D’LUSTIGE KLIQUE” stand unter Karantäne wegen der Schweinegrippe und konnte nicht daran teil nehmen.

Und wer noch nicht wissen sollte, was Gugge-Musik überhaupt ist – hier mal ein kleines Video der Geilen-Gugge.

Um 13:00 Uhr gab es in der St. Bartholomäus Kirche Belgern einen Guggegottesdienst. Pfarrer Tobias Krüger und Olaf Pajer (1. Vorsitzender des Geile Gugge e.V.) begüßten sehr unterhaltsam die Gäste bevor die Schweizer “RüssSuuger Ämme” in der Kirche musizierten. Herrliche Akustik…

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Gegen 14 Uhr ging es dann auf den Markt und alle Bands spielten auf. Schade dass so relativ weinig Besucher auf dem Markt waren, das Wetter hat gepasst und die Stimmung war super.

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Aber dafür war am Abend die Festhalle proppevoll und die Stimmung sehr ausgelassen.

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Einige Bilder habe ich mal in das Online-Fotolabor gestellt zum Ansehen und auch zum Bilder bestellen. Wer Lust hat, kann ja mal einen Blick drauf werfen.

Kalibrierung von der Aufnahme bis zum Druck

Heute der letzte Teil der dreiteiligen Serie Kalibrierung. Mit Hilfe des Spyder3Print möchte ich Euch nun die Druckerkalibrierung vorstellen.

Druckerkalibrierung mit dem Spyder3Print

Druckerkalibrierung – braucht man das? Um es kurz zu machen – nicht jeder. Ich selbst bin mir da auch sehr unschlüssig gewesen. Als ich jedoch meine erste eigene Ausstellung vorbereitete war mir klar, dass ich die Bilder gern selbst ausdrucken möchte, um alles unter Kontrolle zu haben – eben von der Aufnahme bis zum Druck.

Ich habe einen Epson Stylus Photo R2880, ein Tintenstrahldrucker im A3+ Format welcher mit 8 Farben druckt. Auf Grund der durch Epson mitgelieferten Farbprofile für diesen Drucker und von Epson angebotene Papiere war ich allerdings mit den Druckergebnissen sehr zufrieden. Allerdings haben diese Farbprofile auch ihre Grenzen, wenn man z.B. auf Finartprint-Papieren anderer Hersteller drucken möchte. Wenn dann auf Farbverbindlichkeikeit und Farbgenauigkeit sehr hoher Wert gelegt wird, kommt man an einer Kalibrierung des Druckers nicht vorbei. In Druckereien, Werbeagenturen und anderen grafischen Dienstleistern gehört ein Druckerkalibrierungsgerät (Colorimeter) zur Standardausrüstung, bei Fotografen, die nur ab und zu mal einen Ausdruck benötigen nicht unbedingt.
Der hier vorgestellte SpyderPrint ist eine Leihgabe von DataColor, für die ich mich herzlich bedanken möchte. Im Lieferumfang befindet sich wie auf dem Bild zu erkennen ein USB-Kabel, eine Führungshilfe und der eigentliche Meßkopf.

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Weiterhin noch eine Kurzanleitung und die Software-CD. Wie erfolgt nun die Kalibrierung? Als erstes ist natürlich die mitgelieferte Software zu installieren, welche wieder für Mac und Windows vorliegt. Nach dem anschließen des Colorimeters an den Rechner werden die notwendigen Treiber installiert, das Gerät erkannt und das Programm kann gestartet werden. Danach werden in einigen Menüs wieder ein paar Angaben zum Drucker und verwendeten Papier erwartet. Sind diese Angaben alle eingetragen hat man die Auswahl zwischen mehreren verschiedenen Farbmessfeldern, welche gedruckt werden können.

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Für einen ersten Test, habe ich mich für das obere Testchart entschieden, gedruckt auf Epson Premium Glossy.

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Nach dem Druck sollte die Farbe eine halbe Stunde trocknen. Bei Laserdruckern ist dies nicht nötig, da die Ausdrucke bereits trocken aus dem Drucker kommen. Also heißt es erst einmal eine halbe Stunde warten. Wärend dieser Zeit habe ich mir mal die Hilfe bzw. FAQs angesehen. Hier muss ich sagen, dass diese absolut nicht auf der Höhe der Zeit sind. Einfachste HTML-Dateien und optisch nicht gerade ein Leckerbissen fürs Auge. Ich denke, hier sollte DataColor noch etwas nachbessern. Allerdings findet man alles, was man zur Druckerkalibrierung wissen sollte, und das ist ja auch das Wichtigste.

Nach dem Trocknen ging es dann los. Mit einem Klick auf den <weiter>-Button erscheint auf dem Bildschirm das gerade ausgedruckte Testchart mit den 225 Farbfeldern. Zuerst wird man aufgefordert, den Colorimeter auf weiß zu eichen – einfach in den Ständer legen und Klick auf die Spitze – fertig.

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Die auf dem Bildschirm angezeigten einzelnen Farbfelder sieht man diagonal geteilt – links oben die Vorgabefarbe und rechts unten die gemessene Farbe. Weiterhin sind die Felder in der Horizontalen mit Buchstaben und in der Vertikalen mit Zahlen gekennzeichnet. Nun wird der Meßkopf auf das erste Feld (A, 1) positioniert und auf den Kopf gedrückt. Dies funktioniert ähnlich wie bei einer Maus. Mit jedem Klick wird der Tonwert gemessen und auf dem Bildschirm springt ein rotes Dreieck zum nächsten Feld, welches gemessen werden muss.

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Die Führungsschine habe ich nicht verwendet. Nachdem alle Messungen durchgeführt worden sind, wird aus den gewonnenen Daten ein Farbprofil erstellt und es kann unter einem frei definierbaren Namen abgespeichert werden. Zur Kontrolle bietet das Programm ein Bild an, auf welchem viele Licht- und Farbsituationen zu finden sind. Dieses kann ausgedruckt werden und dann mit der Bildschirmanzeige verglichen werden. Für einen reellen Vergleich sollte zuvor natürlich auch der Monitor kalibriert sein.

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Ich hätte gern einen direkten Vergleich der beiden Darstellungen hier mit abgebildet aber das gelingt mir leider nicht. Wenn ich den Bildschirm abfotografiere und das Druckergebnis, werden die Resultate zu unterschiedlich. Dies liegt daran, dass Papier Licht reflektiert und ein Monitor Licht aussendet. Sehe ich mir aber den Ausdruck und die Monitorvorgabe an, ist es schon verblüffend, wie genau die Kalibrierung ausfällt.

Mein Fazit:

Benötigt man Farbgenauigkeiten und Farbverbindlichkeiten, kommt man an einer Kalibrierung aller am Prozess beteiligten Darstellungsgeräte nicht umhin. Am Wichtigsten sehe ich die Monitorkalibrierung für den ambitionierten oder professionellen Fotografen. Die Druckerkalibrierung ist für denjenigen wichtig, der seine Werke selbst ausdruckt und auch hier die volle (Farb-)Kontrolle haben möchte. Die mitgelieferten Farbprofile der Druckerhersteller gelten im allgemeinen nur für die vom Hersteller angebotenen Papiere. Möchte man jedoch auf anderen Papieren drucken, welche andere Weißtöne haben, andere Beschichtungen, anderes Farbaufsaugverhalten usw., ist man auch auf andere Farbprofile bzw. Druckprofile angewiesen. Einige Papierhersteller bieten diese bereits an aber ein Großteil nicht.

Ob sich die Investition in einen Druckerkalibrator lohnt, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich drucke (noch) nicht so sehr viel selbst und wenn, dann auf Epsonpapieren. Dafür habe ich die entsprechenden Farbprofile von Epson bereits.

Falls noch Fragen sind, wieder wie immer einfach melden. Ich hoffe, die Serie hat einen kleinen Einblick gegeben.

Kalibrierung von der Aufnahme bis zum Druck

Auch in diesem zweiten Teil werde ich wieder einen SpyderCube verlosen – die Teilnahmebedingungen findet Ihr im ersten Teil (SpyderCube).

Monitorkalibrierung mit dem Spyder3Elite

In einer anderen vierteiligen Serie bin ich ja schon einmal auf die Kalibrierung von Monitoren für die Bildbearbeitung eingegangen – die Hintergründe einer Kalibrierung sind also dort zu entnehmen. In dem Beitrag war das Meßinstrument das menschliche Auge – und dies reicht im Normalfall auch aus. Sollte es aber auf Genauigkeit ankommen – und da spreche ich die eher ambitionierten Hobbyfotografen, Semiprofis und Profis an – kommt man früher oder später nicht um ein solches Werkzeug herum.

DataColors Spyder3Elite ist eines von drei Produkten für die Monitorkalibrierung. Die Preise für die angebotenen drei Kalibrierungsgeräte bewegen sich zwischen ca. 100 und 200 Euro. Ich habe mir vor einigen Jahren den Spyder2Express und im letzten Jahr den Spyder3Elite gekauft, welchen ich hier kurz vorstellen möchte. Eine Bedienungsanleitung werde ich allerdings nicht schreiben.

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Oben abgebildet ist zu sehen der eigentliche Messkopf, die mitgelieferte Software-CD für Windows- und Mac-Rechner sowie ein kleiner Ständer für den Messkopf. Gerade ist mir sogar aufgefallen, dass der Ständer am Boden ein Stativgewinde besitzt. Gut zu erkennen ist, dass der Messkopf über einen USB-Stecker mit dem Rechner verbunden wird. Vorn am Messkopf ist weiterhin ein Sensor zur Erkennung des Umgebungslichtes angebracht. Dieser regelt im Einsatz dann auch die Monitorhelligkeit in Abhängigkeit von der Arbeitsplatzbeleuchtung.

Als erstes muss die Software installiert werden, damit werden gleichzeitig die nötigen Treiber auf den Rechner übertragen. Ist dies erfolgt, kann es auch schon los gehen mit der Kalibrierung. Die Zimmerbeleuchtung ist so einzustellen, dass normale Arbeitsbedingungen vorherrschen. Es sollte nicht zu hell oder zu dunkel sein, dies verfälscht die subjektive Wahrnehmung der Monitorhelligkeit. Sobald beim ersten Mal der USB-Stecker in den Rechner gestöpselt wird, werden die mitgelieferten Treiber installiert und darufhin der Messkopf erkannt. Als nächstes wird das Programm gestartet und die Software meldet sich mit einer Begrüßung. Kurz darauf ist schon der erste Dialog zu sehen – auswählen des Monitors.

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Beim Spyder2Express noch nicht vorhanden, unterstützt Spyder3Elite mehrere angeschlossene Monitore. Für jeden Monitor kann ein eigenes Farbprofil gespeichert werden, was ja auch Sinn macht wenn man mehrere hat. Ich arbeite lieber mit zwei Monitoren.

Ist der Monitor noch nicht kalibriert worden, folgen nun eine Reihe weiterer Menüs. In diesen wird u.a. dazu aufgefordert, verschiedene Eingaben zu machen, z.B. welche Einstellungsmöglichkeiten der Monitor besitzt (Helligkeit, Kontrast, Gamma, Farbtemeratur usw.). Zum Glück muss dies nicht jedes mal erledigt werden, da dies schon einige Zeit dauert. Bei der Erstanwendung sollte man locker eine halbe Stunde einplanen. Später dann ist man in nicht mal 4 Minuten durch.

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Wenn dies alles erledigt befindet man sich in dem o.a. Menü und es kann los gehen. Hier startet dann auch die Rekalibrierung, wenn bereits ein Monitorprofil vorhanden ist. Mit einem Klick auf <weiter> kommt die Aufforderung, den Messkopf am Monitor zu befestigen.

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Glücklicher Weise ist am hinteren Teil ein Saugnapf vorhanden, man “pappt” den Messkopf einfach auf den Monitor – fertig. Bei Röhrenmonitoren oder den spiegelnden Laptop-Scheiben ist dies kein Problem, bei matten Oberflächen kann das schon eher der Fall sein. Durch die rauhe Oberfläche hält der Messkopf nicht richtig und kann wieder abfallen. Aber auch hier wurde mitgedacht und am USB-Kabel ein verschiebbares Gewicht angebracht. Kabel und Gewicht einfach nach hinten über die Monitoroberkannte legen = Gleichgewicht.
Danach noch einmal einen Button bestätigen und dann heißt es warten. Nacheinander bekommt der Messkopf von schwarz bis weiß in allen Abstufungen über rot, grün und blau zu sehen.

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Die Software liest diese Daten aus (Helligkeit, Farbton usw.) und vergleicht intern den gemessenen Wert mit den Werten welche sie der Grafikkarte sendet. Aus diesen Soll- und Ist-Werten wird am Ende eine neue Tabelle angelegt – das Monitorprofil. An Hand dieser Daten weiß nun der Rechner, welche Farbanteile mit welcher Helligkeit zum Monitor gesendet werden müssen, um genau das darzustellen, was gewünscht ist.

Mein Fazit

Wenn es auf Farbgenauigkeit in der Bildbearbeitung ankommt ist eine Kalibrierung des Monitors unverzichtbar. Es gibt andere Hersteller und auch andere Preisklassen. Mit dem Spyder3Elite habe ich eine preiswerte Variante, die für meinen persönlichen Bedarf vollkommen ausreichend ist. Es wird empfohlen die Kalibrierung aller 30 Tage zu wiederholen. Dies habe ich am Anfang auch gemacht, allerdings konnte ich dann keinerlei Unterschiede zwischen vorher und nachher feststellen. Diese sind dann sicherlich nur mit Messgeräten messbare Feinheiten, für mich aber unrelevant. Jetzt wiederhole ich nur noch aller viertel Jahr die Kalibrierung und fahre gut damit. Die Qualität des Bildschirms ändert sich in dieser Zeit genauso wenig.

Kalibrierung von der Aufnahme bis zum Druck

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Heute möchte ich eine dreiteilige Serie starten in der es um die Kalibrierung geht. Angefangen von der Fotografie bis hin zum Druck. Der erste Teil wird dem sogenannten Weißabgleich gewidmet sein, der zweite Teil wird sich mit der Kalibration des Bildschirmes beschäftigen und im dritten Teil werde ich die Druckerkalibrierung beschreiben.

Ich möchte gleich vorweg schicken, dass es sich bei allen drei Artikeln nicht um einen Testbericht handeln wird, sondern um meine eigene Vorgehensweise und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe.

Alle drei vorgestellten Artikel stammen von der Firma Datacolor aus der Schweiz. Hierbei handelt es sich um den

Weißabgleich mit dem SpyderCube

Bei Studioaufnahmen ist ein korrekter Weißabgleich fast unerlässlich. Hierbei ist es unrelevant ob Personen oder Objekte abgelichtet werden. Viele Fotografen verwenden dafür eine sogenannte farbneutrale 18%-Graukarte. 18% deshalb, weil das menschliche Auge Helligkeitsunterschiede nicht linear sieht, und da erscheinen 18% Grau im Auge wie 50%. Die Graukarte wird beim ersten Foto mit fotografiert und bei der späteren Entwicklung können Farbabweichungen durch Studiolampen ausgeglichen werden – aber dazu später.

DataColor hat sich hierzu Gedanken gemacht und eine vollkommen neue Lösung gefunden, welche nicht nur die Graukarte ersetzt sondern noch einiges mehr zu bieten hat.

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Das Gummiband und der Standfuß (incl. Stativgewinde) dienen zum Aufhängen, Befestigen oder Aufstellen in der Nähe des zu fotografierenden Objektes. Am „Kopf“ des Würfels befindet sich weiterhin eine verchromte Kugel – diese dient später dazu, um im Bild Spitzlichter besser kontrollieren zu können, also die wirklich hellsten Bereiche eines Bildes. In einer der schwarzen Flächen befindet sich weiterhin ein Loch – die sogenannte Lichtfalle. Durch die raue Innenobefläche wird sämtliches einfallendes Licht komplett absorbiert und auf dem Foto ist absolutes Schwarz zu sehen.

Der ganze Würfel besteht aus Plastik und ist durchgefärbt – somit ist er leicht und die Obeflächen haltbar. Zum Lieferumfang gehört auch ein kleiner Stoffbeutel.

Verwendung

Die Verwendung ist natürlich selten einfach. Man rückt das zu fotografierende Objekt in Pose und richtet die Beleuchtung ein. Dann kann das Fotografieren auch schon los gehen – also alles wie bisher. Ein Foto sollte jedoch dem SpyderCube gewidmet sein. Diesen einfach, wie abgebildet, mit in das Bild (Motiv) integrieren. Bitte darauf achten, dass alle Flächen (auch die Lichtfalle) zu sehen sind – shot – fertig. Dies gilt natürlich nicht nur für Studioaufnahmen sondern kann überall dort angewendet werden wo es um die korrekte Wiedergabe von Farben geht.

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Das Motiv zeichnet sich nicht gerade besonders durch hohe Kreativität aus, ich möchte nur an einem Testaufbau die Wirkungsweise demonstrieren. Zu diesem Zweck habe ich auch absichtlich die Halogen-Zimmerlampe als Beleuchtung verwendet, da diese einen sehr hohen rötlichen Strahlungsanteil besitzt.

Bildbearbeitung in Lightroom

Abgesehen von der kleinen Überschrift kann natürlich die Bildbearbeitung in jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm so oder ähnlich vorgenommen werden, welches den Weißabgleich/Grauabgleich unterstützt. Ich selbst nutze Lightroom und werde die Arbeitsschritte deswegen mit Lightroom erklären.

Als erstes öffnet man das Bild, auf welchem der SpyderCube mit abgebildet ist (und freut sich über sein Meisterwerk Icon Wink in ). Ist bei der Aufnahme mit einer (oder mehreren) Glühlampe gearbeitet worden, wird das Bild einen gelblich-rötlichen Farbton haben, in der Mittagssonne aufgenommen sicherlich einen eher bläulichen Farbton.

Nun geht man in die Entwicklungseinstellungen, nimmt die Pipette auf (also das Weißabgleichsauswahlwerkzeug) und klickt auf eine der Grauflächen des SpyderCubes.

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Schwupp hat sich das rötliche oder bläuliche Grau in ein neutrales Grau verwandelt. Das Bild ist nun Beleuchtungsfarbneutral. Ganz wichtig zu erwähnen sind an dieser Stelle vielleicht zwei Punkte: Erstens sollte man für die Beleuchtung des Motivs keine unterschiedlichen Beleuchtungskörper verwenden (also Kalt- und Warmlicht gemischt) und zweitens; ist eine bestimmte Lichtsituation ausdrücklich gewünscht (also z.B. stimmungsvolles Kerzenlicht), dann stößt man natürlich an die Grenzen des SpyderCube für den Weiß-/Grauabgleich – dafür wurde er ja auch nicht entwickelt.

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Nun geht es der Belichtung an den Kragen – sofern diese bei der Aufnahme nicht optimal war. Diese kann jetzt so angepasst werden, dass kein Farbkanal mehr abgeschnitten wird. Das Histogramm liefert die nötigen Informationen jeweils links und rechts mit den Dreiecken.

Um einen größtmöglichen Dynamikumfang zu erhalten, wird nun noch die Helligkeit so eingestellt, dass die weißen Flächen des Cubes gerade so weiß erscheinen (Achtung Histogramm beachten) und die schwarzen Flächen knapp dem Schwarz der Lichtfalle entsprechen. Um dies alles zu erreichen, ruhig mit den Reglern in den Grundeinstellungen der Entwicklung von Lightroom testen.

Bei all der Theorie darf natürlich nicht der persönliche Geschmack, persönliche Vorlieben und Bildaussage vergessen werden. Diese stehen natürlich im Vordergrund.

Sind nun alle Einstellungen getroffen, geht es an die Bearbeitung der eigentlichen Motive – ohne den Cube. Mit der rechten Maustaste klickt man in das gerade bearbeitete Bild und wählt „Einstellungen kopieren“. Im darauf erscheinenden Dialog werden die Einstellungen ausgewählt, welche kopiert werden sollen (also z.B. Weißabgleich, Belichtung, Schwarz-Bechneidung usw.)

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Nun einfach das nächste Motiv bzw. das nächste Bild auswählen – rechter Mausklick – Einstellungen einfügen – fertig. So kann nun mit jeder Aufnahme verfahren werden, welche unter den gleichen Bedingungen aufgenommen wurde. Schnell und effizient – ohne dass bei jedem Foto wieder die Werte erneut angepasst werden müssen.

Fazit

Für mich ist der SpyderCube eine lohnende Investition gewesen. Er ist klein, leicht, transportabel, schnell einsatzbereit, robust und erfüllt mehr Funktionen als eine Graukarte. In Lightroom (oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen) habe ich schnell Zugriff auf Belichtungswerte, Farbnuancen und den Weißabgleich. Wer bei seinen Fotos Wert auf einen korrekten Weißabgleich legt und/oder eine Serie des gleichen Motivs bearbeiten möchte, hat mit dem SpyderCube eine geniale Alternative zur Graukarte.

So, es ist 4:16 Uhr und die Bilder werden gerade hoch geladen.
Hier noch mal der Link zur Fotobestellung Partyschiff-Torgau.

War ne schöne Veranstaltung. Icon Smile in Ich muss ins Bett. Gute Nacht.

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Partyschiff Torgau

Na, bei dem Wetter Langeweile und nichts zu fotografieren? Dann kannst Du ja mal meine Fische füttern. Icon Wink in

Heute gibt es mal keinen Artikel von mir, ich habe Geburtstag. Icon Smile in

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