Archiv für die Kategorie „Reiseberichte“
Bei herrlichem Sommerwetter ging es am Wochenende für zwei Tage in die Sächsische Schweiz – genauer gesagt in das Elbsandsteingebirge. Bei 30 Grad und mehr gehen viele ins Bad oder in den Pool, wir gingen wandern. Die Orte Königstein, Bad Schandau und Schmilka, direkt an der Elbe gelegen, mögen einigen bekannt sein. Wer den Nationalpark Sächsische Schweiz kennt, wird wissen, wieviel Sehenswertes und Interessantes es dort zu entdecken gibt. Dies bewiesen auch die zahlreichen Urlauber, Touristen und Kletterer, welche aus allen Teilen der Republik und aus dem Ausland vertreten waren.
Das Wetter war an den beiden Tagen wirklich fantastisch, wenn auch am Sonntag etwas zu warm zum Wandern. Neben zahlreichen anderen Fotos, habe ich auch mehrere Panoramen erstellt. Eins davon möchte ich hier mal gern zeigen . Zur Verwendung kam die Software AutoPano, mit der schon die Gigapixelprojekte vom Yosemite Nationalpark, Paris u.a. erstellt wurden. Ein wirklich sehr gutes Stitchingprogramm, welches selbst Ungenauigkeiten beim Fotografieren sehr großzügig toleriert.
Das Panorama besteht aus insgesamt 20 Einzelaufnahmen (ohne Stativ!) mit einem 24mm Objektiv (Hochformat) und zeigt einen Blick- bzw. Bildwinkel von ca. 340 Grad mal 70 Grad. Zu sehen sind die sogenannten Schrammsteine zwischen Schmilka und Bad Schandau rechts neben der Elbe. Die Abmessungen des Original-Panoramas betragen ganze 26637 Pixel mal 6868 Pixel. Würde man dieses Panorama in 300 dpi ausdrucken, dann erhält man eine Leinwand in der Größe von 225 cm mal 58 cm. Solch ein großes Bild kann man sich aber nur aus einiger Entfernung ansehen und es sollten auch 200 dpi beim Ausdruck genügen. Mit diesem Wert ausgedruckt, erhielte man sogar ein Bild mit den Abmessungen von 338 cm mal 87 cm.
In dem oben gezeigten Panorama habe ich mal ein rotes Viereck eingezeichnet und hier ist dieser Ausschnitt in Originalgröße:
Andere Fotos werde ich in den nächsten Tagen noch in die Gelerie stellen und auf einige auch etwas näher eingehen. Wie immer bin ich für Kommentare, Anmerkungen und Kritiken offen – also freue ich mich auf Eure Hinterlassenschaften.
Nun sind auch die Bilder in der Galerie zu sehen: Foto-Galerie -> Elbsandsteingebirge
Und heute mal gleich noch einen Artikel. Letzte Woche ergab sich die Möglichkeit, den Königsstuhl einmal von der Ostseeseite zu betrachten und zu fotografieren. Er ist der berühmteste Kreidefelsen der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund auf Rügen.
Weitere Bilder von Rügen sind wie immer in der Galerie zu sehen.
Dank Brückentag, zwischen Männertag und Wochenende, vier Tage hintereinander frei. Kurz entschlossen ging es am Donnerstag mit der Family nach Spindlermühle ins Riesengebirge (Tschechien). Ein Hotel war schnell gefunden, da Spindlermühle als Wintersportort bekannter ist, gab es viele freie Zimmer.
Am Freitag war eine Wanderung zur Elbequelle geplant. Als es los ging, schien noch etwas die Sonne aber es zogen schon die ersten dicken Wolken auf. Bei solch einem Wetter ist Regenbekleidung ein Muß, aber auch die Fotoausrüstung sollte gut verpackt sein. Auf dem Hinweg zur Elbequelle ging es entlang der Elbe bis zur Labská Bouda bis auf 1340m. (Dort verlor ich leider mein GPS-Empfänger, wer ihn gefunden hat, bitte mal bei mir melden – danke.)
Frisch gestärkt mit Gulasch und Knödel wanderten wir bei strömenden Regen weiter bis zur Quelle. Kurz darauf hörte der Regen auf und von Richtung Polen her wurde es klar und die Sonne kam wieder raus. Das war ein beeindruckendes Lichtspiel.
Langzeitaufnahmen von fließenden Gewässern bei diffusem Licht – also ohne direkte Sonneneinstrahlung – ergeben besonders weiche und stimmungsvolle Bilder ohne Schatten.
Am Samstag schien schon am frühen Morgen die Sonne, der Himmel war strahlend blau und es zogen kleine Wölkchen vorüber – eigentlich ideales Postkartenwetter, aber die wollte ich ja nicht machen. Vormittag hatten wir in einem Kletterpark etwas Action und am Nachmittag fuhren wir mit dem Sessellift zum Svatý Petr.
Einige Bilder der Tour findet Ihr wie immer in der Galerie, viel Spaß beim Ansehen.
Aus Thailand wieder zurück, habe ich mich heute mal etwas schlauer über diesen Staat gemacht und folgendes Wissenswertes im Netz gefunden gefunden:
Thailand ist ein Flächenstaat rechts von Ägypten und unterhalb von Norddeutschland. Das Verhältnis zwischen Wasserfläche zu Landmasse entspricht dem Verhältnis zwei Thaile Wasser, ein Thailand…
Berühmte Thaiwanesen sind Mike Thaisen und Bonnie Thailer. Die wohl wichtigsten Berufe dort üben der Ersatzthailhändler und der Thaigwarenfabrikant aus. Und wenn man mal richtig Spaß haben will, geht man zu einem Thai-Fun.
Es gibt Gerüchte, dass die Thaiwanesen in ihren Hotels ganze Rudel von Schweinen füttern,das weiß niemand so genau;aber wenn es stimmt, hängt es gewiß mit dem dort herrschenden Blödhismus zusammen.
Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit (thail.: กรุงเทพมหานคร อมรรัตนโกสินทร์ มหินทรายุธยามหาดิลก ภพนพรัตน์ราชธานีบุรีรมย์ อุดมราชนิเวศน์ มหาสถานอมรพิมาน อวตารสถิต สักกะทัตติยะ วิษณุกรรมประสิทธิ์) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein bösonderes Verwaltungsgebiet. In der Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit Metropol Region (KTMARMAMPNRBUMAPASSWPMR), der größten Agglomeration in Thailand, leben insgesamt 11,23 Millionen Kamele (das sind gerade mal 68.000 pro Buchstabe). Das Nationalmuseum in Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasitist ist das größte seiner Art in Südostasien aber nicht so groß wie das Ortsschild von Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit.
Danke Kamelopedia
Nun geht es wieder mal in die weite Welt – Richtung Asien, nach Thailand. Ein wunderschönes Land – sowohl landschaftlich als auch der Menschen. Nicht umsonst heißt es auch “das Land des Lächelns”. Ich war schon ein paar mal da und es wird mit Sicherheit jetzt auch nicht das letzte Mal sein.
Die Koffer sind gepackt, die Fotoausrüstung (hoffentlich) komplett und es kann los gehen. Ich werde versuchen, jeden Tag hier im Blog etwas aktuelles zu schreiben – ein Internetcafe ist gleich um die Ecke. Aber bis dahin liegen zuerst 12 Stunden Flug und dann noch einmal 2-3 Stunden mit dem Auto vor mir.
Zur Einstimmung schon mal ein paar Bilder aus vergangenen Aufenthalten.
Von Freitag dem 13. bis Montag war ich in den Voralpen – genauer in Reit im Winkl. Natürlich waren die Kameras und Objektive mit an Bord, dazu jede Menge Speicherkarten, meinen ImageTank zur Sicherung der Speicherkarten, die Netzteile für die Akkus und einige Filter. Das sind alles Ausrüstungsgegenstände, welche gern mal zu Hause vergessen werden.
Im Hotel angekommen schneite es heftig. Man konnte kaum 50 m weit sehen. Mit dem dichten Schnee und Nebel (oder tiefhängenden Wolken) hatte ich ein paar gemischte Gefühle. Auf der einen Seite lassen sich dadurch ja auch sehr stimmungsvolle Aufnahmen machen, auf der anderen Seite wollte ich aber auch die Landschaft auf den Sensor bannen – so mit blauem Himmel, weißen Wölkchen, strahlend weißem Schnee usw.
Am Sonnabend Morgen nach dem Aufstehen war dann klar: es hat auch noch die ganze Nacht geschneit, es schneit immer noch und es wird weiterhin den ganzen Tag schneien. Also gut, auch mit Schneefall lassen sich schöne Stimmungsfotos schießen. Die Kamera unter die Jacke geschoben (Akkus warm halten), Ski angeschnallt und auf in die Loipe. Wer nicht sicher auf den Brettern ist, sollte die Kamera besser in den Rucksack packen oder mit Schneeschuhen los ziehen. Knapp 18 km später hatte ich dann doch ca. 150 Fotos im Kasten – war aber nicht restlos überzeugt von den noch nicht angesehenen Ergebnissen. Am Samstag Abend hieß es dann im Wetterbericht, der Sonntag wird im Laufe des Vormittags aufklaren, es gibt keinen Schneefall mehr und die Sonne kommt raus. Was konnte ich mir mehr wünschen.
Mit dem Bus ging es dann zur Hindenburghütte und von dort aus wieder mit den Langlaufbrettern auf die Piste (Panoramaloipe Nr.: 8). Schon während der Busfahrt freute ich mich auf die zu erwartenden Motive. Frisch gefallener Schnee, strahlend blauer Himmel, graue und weiße Wolken, herrliche Weitsicht…
Wer denkt, Natur- oder Landschaftsfotografen haben bei der Motivsuche alle Zeit der Welt, der irrt sich gewaltig. Ich konnte das mal wieder live miterleben. In den oberen Atmosphären gab es schnelle Luftströmungen und demnach zogen die vorhanden Wolken ständig von einer Seite zur Anderen. Die Sonne schien kräftig und verursachte auf dem weißen Schnee durch die Wolkengebilde riesige Schatten. Ständig wechselten die Lichverhältnisse, mal wurden nur einzelne Baumgruppen von der Sonne beleuchtet und rundherum war Schatten, ein anderes Mal war die weite Schneelandschaft mit Licht und Schatten so durchzogen, dass die Tiefenwirkung des späteren Fotos nicht besser zur Geltung hätte kommen können. Hier hieß es natürlich schnell reagieren. Kamera ans quer ans Auge – Ausschnitt wählen – auslösen – anden Ausschnitt wählen – auslösen – ins Hochformat wechseln – Motivausschnitt wählen – auslösen. Da ist es sehr angebracht, dass man seine Kamera in- und auswendig kennt. Bei der Schnelligkeit, wie sich die Lichtverhältnisse in Bezug auf die Schattenbildung der Wolken geändert haben, hat man einfach keine Zeit, sich durch das Menü zu angeln und erst einmal zu suchen, wo denn nun die Blende weiter auf oder zu ging, der ISO-Wert hoch oder runter geschraubt werden kann usw. Man hat auch keine Zeit, sich einen Kopf um Bildaufbau zu machen – dieses Wissen muss gerade zu diesem Zeitpunkt einfach nur abrufbar sein.
Am Ende des Tages wurden ca. 400 Fotos geschossen und nach der Durchsicht der Aufnahmen am Montag Abend dann doch eine stattliche Anzahl von ca. 80 verwertbahren Fotos gefunden. Das sind ca. 20% und damit bin ich mehr als zufrieden. Danke Wetter. Anbei ein paar Aufnahmen der zwei Tage.
Kommentare sind herzlich willkommen.







