Archiv für die Kategorie „Fotografen“

Kodak hat angekündigt, in diesem Jahr den letzten Farbrollfilm auszuliefern. Damit geht unter Analogfotografen eine Ähra zuende. Weil dieser Farbfilm inzwischen eine Legende ist, hat sich Kodakt dazu enschlossen, diesen letzten Farbfilm dem Fotografen Steve McCurry auszuhändigen. Die Bilder, die damit geschossen werden werden dann im George Eastman House International Museum of Photography and Film in Rochester ausgestellt. Steve McCurry ist langjähriger National Geographic Fotograf gewesen und eines seiner berühmtesten Werke ist u.a. dieses Bild hier:

Stevemccurry1 in

Afganisches Mädchen (1994)

Es ziert auch den Tiltel des sehr interessanten Buches National Geographic – Die Fotografien (Gebundene Ausgabe). Eine schöne Seite mit Bildern, welche auf Kodachrome aufgenommen wurden ist auch bei Shorpy zu sehen.

Zu dem oben abgebildeten Bild “Afganisches Mädchen” gibt es auch eine sehr lesenswerte Storry in einem Interview zwischen NG und Steve McCurry.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Westen der USA, da eine Fotoreise dort hin geplant ist. Auf der Suche nach Informationen über die verschiedensten Nationalparks (Grand-Canyon, Yosemite Nationalpark, Zion, Lake Powel, Bryce Canyon usw.) bin ich auf das Yosmite 17 Gigapixel Projekt gestoßen. Der New Yorker Fotograf Gerard Maynard hat vom 30. Mai bis 5 Juni 2008 mehrere Superpanoramen aus diesem Nationalpark erstellt. Das zur Zeit größte Panorama weltweit ist ganze 17 Gigapixel groß. (Weltweit hat sich inzwischen schon erledigt, das ist jetzt schon 20 Gigapixel groß und zeigt eine Stadtaufnahme von Paris.)

252 320x240 Yosmite-nationalpark in

17 Gigapixel, das sind 214414 x 80571 Pixel, oder – mit einer 10 Megapixel-Kamera aufgenommen – über 1700 Bilder aneinandergefügt. Gerard Maynard hat dafür über 2000 Aufnahmen gemacht (wegen der Überlappungen) und das Bild mit der Software Autopano zusammengefügt. Das ganze Bild ist 96,5 GigaByte groß. Würde man es mit einer Auflösung von 300 dpi ausdrucken, dann erhält man ein Bild mit einer Abmessung von 18m x 6,8m – riesig. Da man aber ein solch großes Bild nur aus einiger Entfernung betrachten kann, würden aber auch nur 72 dpi im Ausdruck ausreichen. Dann aber erhielte man sogar ein Bild mit einer Kantenlänge von 75 Metern – gigantisch.

Hier geht es zu dem Projekt: www.yosemite-17-gigapixels.com

Bei Youtube habe ich wieder mal ein Video mit schönen Landschaftsaufnahmen gefunden. Naja Video ist zuviel gesagt, aber eine Aneinanderreihung von Aufnahmen der Landschaftsfotografin von Micki Aston.

Sind Euch noch andere schöne Videos beim Websurfing über den Weg gelaufen? Her damit!

Vor einiger Zeit lernte ich über einen Freund Heidi kennen. Sie hatte einige Fragen zur Fotografie und so trafen wir uns und sprachen etwas über Fotografie und sie zeigte mir ihre Kompositionen verschiedenster Natur- und Makroaufnahmen. Heidi möchte ich Euch nicht vor enthalten und so bat ich sie, mal etwas über sich zu schreiben. Hier ihre Zeilen:

172 320x240 Heidi-blaetter in

Hallo liebe Leute,

in den folgenden Zeilen gebe ich euch einen kurzen Überblick über meine Person, mein Leben und meine Leidenschaften.

Also… mein Name ist Heidi Malaka, 1978 in Jena geboren und aufgewachsen. Dies zusammen mit meiner 2 Jahre jüngeren Schwester Kathrin in einem liebevollen Zuhause. Nach dem Abitur habe ich eine Lehre als Feinoptikerin absolviert und weitere 3,5 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Anschließend habe ich mein Leben mit schwerem aber auch leichtem Herzen revolutioniert. Ich habe erneut die Schulbank gedrückt. Und zwar habe ich den Studiengang Laser- und Optotechnologien an der Fachhochschule in Jena als Bachelor erfolgreich abgeschlossen. Dieser Erfolg wurde anschließend mit einem 1jährigen Auslandsaufenthalt in Australien und Neuseeland gemeinsam mit meinem Freund Andreas Busse, Inhaber der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau, gekrönt. Es war ein außergewöhnliches Jahr, einfach nur traumhaft…

Und wohl in diesem Zusammenhang habe ich die Liebe zur Fotographie wieder entdeckt. Es verging kein Tag, an dem ich nicht meine Kamera gezückt habe. Um jeden herzerwärmenden Moment festhalten zu können, welcher später alte Erinnerungen wieder wach rütteln sollte. Ich weiß nicht genau, wie viele Bilder wir wieder zurück nach Deutschland gebracht haben… Auf jeden Fall so viele, dass sie den 5stelligen Bereich vor dem Komma locker ausfüllen.

Für mich ist meine Kamera mein Werkzeug. Sie soll diejenigen Motive möglichst so getreu wiedergeben, wie ich sie in jenem Moment wahrnehme. Für mich persönlich ist, allg. gesprochen, ein Fotoapparat nur Mittel zum Zweck.
Er kann, wenn er richtig bedient wird, gute Bilder aufnehmen. Er kann aber auch nur „Knipsen“. Die Qualität bzw. Motivwahl ist dann wohl eher fraglich. Was ich damit ausdrücken möchte, ist, dass man mit jeder Art von Fotoapparat gute Bilder aufnehmen kann, solange der Fotograf das gute Motiv sieht.

Es ist wohl nicht schwer für Euch, zu erraten, welche Motive mich inspiriert haben. Es ist die Natur, welche uns in ihrer Schönheit tagtäglich umgibt. Sie bezaubert mich und vielleicht ja auch jedem Betrachter meiner Arbeiten… Manchmal muss man nur die Augen öffnen, um zu sehen, mit welchen Schönheiten wir umgeben sind.

Wenn ich nicht gerade fotografiere, findet man mich an der Surf- und Segelschule im Strandbad Torgau. Neben Boot fahren, Tret-, Ruder- oder Segelboot, kann man sich hier auch ausgiebig mit dem Windsurfen schaffen. Dies ist eine weitere Leidenschaft meinerseits – Windsurfen. Es ist ein wunderschönes Erlebnis auf dem Wasser dahin zu gleiten. Eingepackt im warmen Neopren kann man der Kälte strotzen und unbeschränkten Spaß auf und manchmal im kühlen Nass erleben. Am Schönsten finde ich, wenn man dieses unglaubliche Gefühl der Freude mit anderen Gleichgesinnten teilen kann. Aber dies betrifft ja jede Sportart…

Also viel Spaß beim Entdecken wünscht Euch

Heidi Malaka

PS: Noch eine kleine Randinformation. Einige wenige Bilder meinerseits sind derzeit auch in der Künstlerwerkstatt „Vogelfrei“ in der Leipziger Straße in Torgau ausgestellt. Also wer Lust und Laune auf Plaudern hat oder einfach nur Schauen will, ist herzlich willkommen.

In der Galerie findet Ihr einige Arbeiten von Heidi. Wer Interesse hat, mit ihren Motiven sein Heim zu verschönern, kann diese auch unter Bild-als-Poster bestellen.

Nachdem ich vor einiger Zeit schon das Buch “Der fotografische Blick” des Autors und Fotografen Michael Freeman gelesen habe, bin ich heute auf sein neuestes Buch gestoßen. “Kunst der perfekten Belichtung” heißt das neue Werk, welches ab Juni 2009 im Handel erscheinen soll.

Derfotografischeblick in

Kunstderperfektenbelichtung in

Der Londoner Reise- und Reportagefotograf Michael Freeman kann auf eine über 30-jährige Berufserfahrung zurückgreifen und hat bisher über 40 Bücher veröffentlicht. Zu diesen zählen u.a. Bildbände und Reportagen aber auch Fachbücher über das Fotografieren selbst. Die flüssige Schreibweise des Autors lassen seine Bücher nicht als trockene Lehrbücher erscheinen sondern vermitteln einen praktischen Eindruck seiner Sichtweisen und Erfahrungen. Viele Beispiele in seinen Büchern lassen sich schnell nachvollziehen und genug Raum für die eigene Krativität.

Weitere Bücher von Michael Freeman in

Frans Lanting ist ein Naturfotograf aus Santa Cruz (Kalifornien). Zusammen mit seiner Frau, welche Texterin und Videografin ist, produzieren beide wunderbare Naturfotos und präsentieren diese in den verschiedensten Ausstellungen, Büchern, Kalendern. Mit ihren Bildern versuchen Sie, das Wissen und Verstehen der Erde und der Geschichte der Erde jedem näher zu bringen und Menschen für die Wunder der Natur zu begeistern. Besuch doch mal die Seiten und der beiden und lass Dich von ihren Bildern inspirieren. Ich finde – eine wunderbare Arbeit und fantastische Fotos. Und hier der Link zu ihren Seiten:

Frans Lanting und LIVE a journey through Time

Welche Natur-, Landschafts- und Reisefotografen begeistern Dich?

… oder hätte er heute gehabt, wenn er noch leben würde wäre er 107 Jahre alt geworden. Ansel Adams der US-amerikanische Landschafts- und Naturfotograf hielt nicht nur die schönen Seiten der Natur fest, sondern setzte sich auch aktiv für den Erhalt dieser ein. Mit seinen Bildern brachte er dem Betrachter die Schönheiten der Natur näher und hinterließ diese im Bewusstsein der Menschen. Aber er war nicht nur aktiver Naturschützer und Fotograf, er war auch Autor zahlreicher Bücher und Lehrer der künstlerischen Fotografie. Von Ihm stammt auch das besonders unter Schwarzweißfotografen bekannte Zonensystem.

Das Buch “Ansel Adams – 400 Photographs” ist ein Querschnitt seiner besten Arbeiten von 1916 bis 1968 inklusiver einer kleinen Story zu jedem der 400 abgebildeten Fotografien. Es lohnt sich wirklich, in diesem Buch zu blättern und die einzelnen Fotografien zu studieren.

51-T5bqDKdL SL210 in

Ansel Adams - 400 Photographs

In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch und Danke für die Hinterlassenschaften.