Archiv für die Kategorie „Fotoausrüstung“

Gerade bei Reisefotografen ist ein Notizbuch unerläßlich. Oft ist man tagelang unterwegs und macht innerhalb dieser Tage mitunter sehr viele Aufnahmen. Am Abend oder am Ende der Fotoreise geht es dann an die Auswahl, Bearbeitung und Verschlagwortung der einzelnen Bilder. Dann ist es von Vorteil, wenn man in sein Notzibuch sehen und Ort der Aufnahmen oder Motive bestimmen kann.

Dies geht heutzutage aber auch einfacher und genauer mit Hilfe von kleinen elektronischen Helferleins und Satelitten. In einigen Kameras sind die sogenannten Geotagger bereits eingebaut (meist in Kompaktkameras und in sehr vielen modernen fototauglichen Handys). Bei Spiegelreflexkameras ist das zur Zeit noch die Ausnahme oder es werden mit unter sehr teure Zusatzmodule angeboten. Warum dies so ist, vermag allein der Kamerahersteller zu sagen – ich leider nicht. Für mich ist es ein Unding, dass diese kleinen elektronischen Baugruppen nicht jetzt schon standardmäßig auch in DSLRs eingebaut werden. Moderne Geotagger sind klein, verbrauchen wenig Strom und sind in der Herstellung sehr preiswert.

Ich selbst nutze seit einiger Zeit folgende Lösung: Auf der Suche nach einem Geotagger bin ich auf den Wintec WBT 201 gestoßen. In einer kleinen Neoprentasche hängt er seit dem immer an der Kamera. Er ist klein, leicht und leistungsfähig.

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Sobald die Tour los geht, schalte ich den Geotagger ein und er zeichnet alle paar Sekunden die aktuelle Position auf. Nach der Tour kann ich mittels mitgelieferter Software und USB-Kabel die Daten aus dem GPS-Datenlogger auslesen und je nach Bedarf in verschiedene Formate konvertieren (u.a. auch in das KMZ-Format, welches von Google-Earth genutzt wird.

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Um meine Fotos zu bearbeiten, lade ich diese erst immer von den einzelnen Speicherkarten in einen Ordner <Import> meiner Festplatte, danach erfolgte die weitere Bearbeitung in Lightroom. Bevor nun aber Lightroom zum Einsatz kommt, wird jedes Bild mit den GPS-Daten versehen. Dies erfolgt vollkommen automatisch mit der kostenlosen Software Geosetter.

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An Hand der in den EXIF-Daten der Bilder angegebenen Aufnahmezeit werden die GPS-Positionen jedem Bild zugewiesen. Sehr gut finde ich die Funktion in Geosetter, dass nicht nur die reinen Koordinaten bestimmt werden, sondern gleich noch der geografische Standort – also Ländercode, Land, Bundesland, Landkreis, Ort bzw. nächstgelegener Ort und in die IPTC-Daten geschrieben werden.

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Ich finde, eine schnelle und preiswerte Methode, seinen Bildern einen (geografischen) Standpunkt zu geben, welche eine Menge Zeit spart und das Notizbuch entlastet – aber auch nicht ganz ersetzt.

Nutzt Ihr auch Geotagging, welche Erfahrungen habt Ihr?

Seit meiner ersten DSLR (also digitalen Spiegelreflexkamera) einer Canon EOS 300 D nutze ich ausschließlich Zoomobjektive. Diese sind flexibel in den verschiedenen Brennweitenbereichen einstellbar, relativ leicht (vergleicht man ein Zoom-Objektiv mit mehreren Festbrennweiten) und bieten in der L-Serie von Canon eine relativ gute Abbildungsqualität. Mit nur drei Objektiven kann ich einen Brennweitenbereich von 16mm bis 400mm abdecken. Dies mit folgenden Zooms:

  • Canon EF L 16-35mm f 1:2,8
  • Canon EF L 24-105mm f 1:4
  • Canon EF L 100-400mm f 1:4-5,6

Das letzte Quentchen Schärfe bis in die Randbereiche, noch geringere Vignetierung und Verzeichnung sind aber nur mit Festbrennweiten erreichbar. Diese Objektive sind speziell für diese eine Brennweite berechnet, konstruiert und hergestellt worden.

Um mehrere Objektive (sowohl Zooms als auch Festbrennweiten) vergleichen zu können, kann ich folgende Seite sehr empfehlen: Objektivvergleich

Einfach zwei Objektive auswählen und die Unterschiede ansehen.

Da ich mit Photoshop Lightroom arbeite, kann ich sehr schnell sehen, welche Brennweiten ich am häufigsten einsetze. Dies geht allerdings auch mit anderen Programmen, welche die EXIF-Daten auslesen. Hier hat sich herausgestellt, dass die meisten Aufnahmen mit ca. 24mm, um die 80mm und 105mm entstanden sind. Durch den Objektivvergleich bin ich nun auf das 85mm f 1:1,2 und auf das EF 135 f 1:2 aufmerksam geworden. Diese beiden Festbrennweiten werde ich mir mal genauer ansehen.

Mit welchen Objektiven arbeitet Ihr am liebsten? Legt Ihr mehr Wert auf Qualität oder Flexibilität?