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Am Wochenende, speziell am 12.9.2009, war es mal wieder soweit. In Belgern fand das 7. Guggemusikspektakel statt. Organisiert wurde die Gaudiveranstaltung wieder vom “Geile-Gugge” e.V. Belgern. Mit dabei waren Gugge-Bands aus Frankreich “D’LUSTIGE KLIQUE”, aus Österreich die “Emser Palast-Tätscher”, der Schweiz die “RüssSuuger Ämme” und aus Deutschland die “Rüdersdorfer Schalmeien”, “Solebohrer” sowie die Gastgeber “Geile-Gugge”.

[Update:] Die Gugge-Band aus Frankreich “D’LUSTIGE KLIQUE” stand unter Karantäne wegen der Schweinegrippe und konnte nicht daran teil nehmen.

Und wer noch nicht wissen sollte, was Gugge-Musik überhaupt ist – hier mal ein kleines Video der Geilen-Gugge.

Um 13:00 Uhr gab es in der St. Bartholomäus Kirche Belgern einen Guggegottesdienst. Pfarrer Tobias Krüger und Olaf Pajer (1. Vorsitzender des Geile Gugge e.V.) begüßten sehr unterhaltsam die Gäste bevor die Schweizer “RüssSuuger Ämme” in der Kirche musizierten. Herrliche Akustik…

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Gegen 14 Uhr ging es dann auf den Markt und alle Bands spielten auf. Schade dass so relativ weinig Besucher auf dem Markt waren, das Wetter hat gepasst und die Stimmung war super.

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Aber dafür war am Abend die Festhalle proppevoll und die Stimmung sehr ausgelassen.

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Einige Bilder habe ich mal in das Online-Fotolabor gestellt zum Ansehen und auch zum Bilder bestellen. Wer Lust hat, kann ja mal einen Blick drauf werfen.

Der Spätsommer nach der Ernte bringt es mit sich. Viele kreative “Feldherren” basteln aus ihren Strohballen lustige Figuren – wie z.B. hier diesen Traktor. Liebevoll in in Szene gesetzt an der Loßwiger Kreuzung von Torgau nach Belgern.

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Gestern Abend habe ich es mir auf der Terrasse richtig gemütlich gemacht und wollte eigentlich die Perseiden fotografieren. Die Perseiden sind aber nicht irgendwelche Blumen oder Insekten sondern ein Meteoritenschauer. Diese Meteoriten sind wiederum Auflösungsprodukte des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde kreutzt in jedem Jahr im Juli/August die Bahn des Kometen. Die Umlaufszeit um die Sonne beträgt etwa 120 Jahre und das letzte Mal hat er die Erde 1992 besucht. “Ganz nahe” wir er erst im Jahr 2126 wieder zu sehen sein, aber leider nicht mehr für die Leser dieses Artikels.
Aber zurück. Die Kamera hatte ich auf einen Tisch gelegt, mit einem 16mm Weitwinkelobjektiv und Blick senkrecht nach oben. Mit einer ISO-Einstellung von 1200, Blende 2,8 und einer Belichtungszeit von ca. 3 Minuten sollten Strichspuraufnahmen eines großen Teils des Himmelsgewölbes entstehen, in der Hoffnung, dass ab und zu eine Sternschnuppe zu sehen ist und auf dem Sensor ihr Dagewesensein hinterlässt. Ein paar Testaufnahmen habe ich gemacht, um die Belichtungszeit auszuloten, das Rauschverhalten zu begutachten und den Himmelsausschnitt zu sehen. Als dies alles zu meiner Zufriedenheit erledigt war, sollte es nun endlich los gehen. Aber was war das. Es zogen dicke Wolken auf. Ein paar Minuten habe ich noch gewartet, aber es half nichts – der Himmel zog sich vollkommen zu. Na gut, alles wieder einpacken – einen Wolkenfilter gibt es ja leider (noch) nicht.
Also alles angesackt und auf einmal wackelte ganz gemütlich ein Igel über die Terasse. Was denn nun – dachte ich – na machst mal die Terassenbeleuchtung an. Der Igel schaut mich an und es kam mir vor, als würde er mich ansehen und sagen wollen “nu mach schon ein paar Bilder von mir”. Also habe ich hastig versucht die Kameraeinstellungen zu ändern. Objektiv konnte ich leider nicht wechseln, das war zu weit weg und ich wusste ja nicht, ob der Igel wieder weg rennt. Aber bei 16mm Brennweite musste ich ganz nahe an den Igel kommen, sonst wäre ja nicht viel zu sehen. Helligkeit – naja so konnte man das auch nicht nennen mit einer 7 Watt Energiesparlampe – aber gut, ISO rauf, was die EOS 5d MKII hergibt: 25600. Klick und angesehen, das ging gar nicht – nur rauschen. Also runter auf ISO 6400 und klick – okay geht. Nun noch Motiv finden – hoffentlich rennt er nicht wieder weg. Langsam habe ich mich immer näher an ihn herangetastet. Mitunter war die Linse nur 15 cm von seine Nasenspitze entfernt. Durch den Spiegelschlag hat sich allerdings der Igel immer erschrocken und er tat mir etwas leid. Zum Glück hat die Kamera auch eine Livebildfunktion. Der Spiegel klappte noch einmal hoch und das Bild war auf dem Kameramonitor. Klick, klick, klick…

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Selbst mit ISO 6400 und offener Blende von 2,8 kamen Belichtungszeiten von bis zu einer Sekunde zu stande. Aber der Igel hielt schön still und genoss es geradezu ein Fotomodel zu sein. Vom Meteoritenjäger zu ganz irdischen und naheliegenden Fotos.
Aber heute Abend, ist ja auch noch ein Abend und da soll auch das Maximum an Meteoriten zu sehen sein (in der Zeit zwischen Dunkelwerden und Mitternacht mit bis zu 70 Sternschnuppen pro Stunde). Hoffentlich passt das Wetter. Bis zum Jahr 2126 kann ich ja leider nicht warten.

Gestern (eigentlich schon Vorgestern) war mir mal wieder nach experimentieren. Kurz vor Sonnenuntergang ging es in Richtung Elbe an eine Stelle, von wo aus um diese Jahreszeit die Sonne und die Wolken sehr schön vom Wasser gespiegelt werden. Diese Situation ist dort nur im Sommer erlebbar, da ja der Sonnenuntergang während der anderen Jahreszeiten sehr viel weiter links im Bild statt findet. Also Stativ aufgebaut und Fernauslöser an der Kamera angebracht. Mit dabei hatte ich einen Graufilter ND8 und einen Grauverlaufsfilter. Der Graufilter sollte das einfallende Licht minimieren, damit eine schöne Langzeitbelichtung gemacht werden konnte und der Verlaufsfilter war eigentlich dazu gedacht, den Himmel etwas abzudunkeln. Dies klappte auch ganz gut, aber das Wasser war dennoch zu hell geraten. Also mal den Grauferlaufsfilter um 180° gedreht. Das Ergebnis hat mich dann doch etwas überrascht, weil die Spiegelungen noch wärmer zur Geltung kommen.

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Nachdem sich die Sonne hinterm Horizont versteckt hatte, brach die blaue Stunde an. Dank des vorgesetzten ND8-Graufilters kamen so Belichtungszeiten von 30 Sekunden und mehr zusammen. Dadurch wurde die Wasseroberfläche sehr glatt und sanft. Auch der noch immer “verdrehte” Verlaufsfilter zeigte seine Wirkung eindrucksvoll. Ein Motiv habe ich mal mit in den Fotoblog geladen. Hier unter www.maikblume.de zu sehen.

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Mehr dazu am Montag Icon Smile in

Ein Strohballen von der rötlichen Abendsonne angeleuchtet.

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Gestern gab es Action pur im Kanupark am Markleeberger See bei Leipzig. Eine künstlich angelegte Wildwasserbahn im ehemaligen Braunkohletagebau war Ziel einer Geburtstagsüberraschung meiner Freundin. Gemeinsam mit einem Freund und Familie ging es bei relativ gutem Wetter am Nachmittag Richtung Leipzig. Dort angekommen hatten wir noch etwas Zeit uns ein wenig umzusehen und 15:00 Uhr startete das “Unterfangen”. Ausgerüstet mit Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste erhielten wir ein paar Sicherheitshinweise bevor wir das Schlauchboot bestiegen. Eine Stunde Spaß und Action wurden versprochen – und gehalten. Riesen Dankeschön an unsere Frauen und auch an Torsten, unseren Guide. War ne super Geschichte.

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Heute schien es einen wunderschönen Sonnenuntergang zu geben, aber die Wolken haben dann doch nicht so ganz mitgespielt wie erhofft. Eine Aufnahme hat dann allerdings doch etwas stimmungsvolles – finde ich. Im Wasser spiegeln sich verschieden hohe Wolkenschichten, die von der Sonne unterschiedlich angestrahlt wurden. Ganz unten im Bild ist noch der Himmel zu sehen, dazwischen eine graue Wolke, die das Sonnenlicht nicht mehr erreichte, in der Bildmitte eine Wolkenlage, welche gelb-orange reflektierte und zum Horizont hin die dunkelblauen über dem Horizon zu sehende Wolkenschicht. Und durch ein winziges Wolkenloch krochen die letzten rötlichen Sonnenstrahlen.

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Heute ist es nun soweit, das Partyschiff legt in Torgau ab. Ich werde mit dabei sein und alles fotografieren. Wer dann Bilder bzw. Fotos bestellen möchte (z.B. von den mitreisenden Partygästen), bitte ab morgen hier auf der Internetseite wieder einfinden – dann gibt es auch die Bilder zu sehen.
Hier schon einmal der Link zur Fotobestellung Partyschiff-Torgau.

Bleibt mir nur allen viel Spaß zu wünschen und Danke Schmerze.